Newsletter der Bucerius Law School – November 2014

Editorial

Dr. Hariolf Wenzler, Geschäftsführer der Hochschule
Dr. Hariolf Wenzler, Geschäftsführer der Hochschule

Liebe Freunde der Bucerius Law School,  

die Digitalisierung der Bildung ist in vollem Gange. Die Ursachen dafür liegen in den technischen Möglichkeiten, die sich mit Cloud Computing, Apps und iPads auch den Weg in den Hörsaal bahnen. Hinzu kommen unsere sich durch die Technologien verändernden Gewohnheiten, eine andere Form der Mediennutzung insbesondere der jetzt an die Hochschule kommenden Generationen und das große Versprechen des Internet, personalisierte Angebote durch die intelligente Nutzung und Verknüpfung von Daten anbieten zu können.

Die juristische Ausbildung, die in hohem Maße rechtlich reguliert ist, liegt mittlerweile wie ein Klotz zwischen den Lern- und Verhaltensgewohnheiten junger Menschen. Auf der einen Seite eine junge Generation, die über Smartphones, YouTube und das Tippen 140 Zeichen langer Texte mit lustigen Smileys miteinander kommuniziert, auf der anderen Seite technische Anforderungen im Berufsleben, das zunehmend von Customer Relationship Management, dem Internet der Dinge und dem Thema Industrie 4.0 geprägt ist. Wir reagieren darauf einerseits mit einem breiten Angebot an Methodik des juristischen Lernens und Schreibens, um die Studierenden heranzuführen an ein Examen, bei dem leere weiße Papierseiten ohne die Zuhilfenahme technischer Geräte mit einem Stift beschrieben werden müssen. Andererseits gibt es YouTube-Clips von Professoren zur Vorbereitung auf Vorlesungen, ein Live-Abstimmungssystem für Diskussionen im Hörsaal und mittlerweile ein von den Alumni gestiftetes Videostudio zur Aufzeichnung von Lehrinhalten.

Der Spagat wird also weiter zunehmen, vor den wir als Ausbildungs- und Bildungseinrichtung gestellt sind. Wichtig ist für uns deshalb, mit Ihnen, unseren Freunden und Förderern, in Dialog zu bleiben, um immer ein Ohr am Markt zu haben und unsere Anstrengungen darauf auszurichten, Persönlichkeiten auszubilden, die auch für die technischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerüstet sind.  

Viel Freude beim Lesen dieses Newsletter,

Ihr
Hariolf Wenzler

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HANDEL MIT GEFÄLSCHTEN PRODUKTEN

Tagung Produktpiraterie und Industriespionage

Impressionen von der Tagung
Impressionen von der Tagung

Am 9. Oktober 2014 kamen im Moot Court der Hochschule rund 120 Vertreter aus Justiz, Verfassungsschutz, Wirtschaft, Industrie und Politik zusammen, um über das Thema ”Produktpiraterie und Industriespionage – Bedrohung für Wirtschaft und Gesellschaft” zu diskutieren. Die Fachtagung wurde von Professor Dr. Thomas Rönnau, Lehrstuhl für Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Strafprozessrecht, gemeinsam mit der Behörde für Justiz und Gleichstellung veranstaltet. Das Tagungsthema ist hochaktuell: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag schätzt, dass der deutschen Wirtschaft durch Industriespionage und Produktpiraterie ein Schaden von jährlich mehr als 50 Milliarden Euro entsteht.

Das Eingangsreferat hielt der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Dr. Hans-Georg Maaßen, der aus Sicht seines Amts Bedrohungsanalysen für Wirtschaftsunternehmen darstellte. Dr. Manfred Murck, ehemaliger Leiter des Landesamts für Verfassungsschutz Hamburg, warb dann für mehr Kooperation zwischen Unternehmen und Verfassungsschutzbehörden. Die Rechtsanwältin Ingrid Bichelmeir-Böhn forderte die Unternehmen auf, durch technische Aufrüstung und Zusammenarbeit mit dem Zoll selbst aktiv zu werden. Yvonne Draheim, ebenfalls Rechtsanwältin, beleuchtete den zivilrechtlichen Kontext des Tagungsthemas. Als besonders schlagkräftiges Instrument der Bekämpfung von Produktpiraterie hat sich ihrer Meinung nach die Grenzbeschlagnahme entwickelt – mit dem Ziel, die gefälschten Produkte gar nicht erst auf den deutschen Markt kommen zu lassen. Auf die strafrechtlichen Grundlagen des Kampfs gegen die Produktfälschung ging im Weiteren Dr. David Pasewaldt ein. Seiner Ansicht nach sollte hier in Zukunft die Abschöpfung der Tatgewinne eine größere Rolle spielen. Lutz von Selle, Generalstaatsanwalt in Hamburg, skizzierte die bisherige – bescheidene – Praxis der Strafverfolgung in Sachen Produktpiraterie. Auffällig sei die geringe Bereitschaft der Geschädigten, Anzeige zu erstatten und Strafantrag zu stellen.

Dr. Nikolas Hill, Staatsrat der Behörde für Justiz und Gleichstellung, stellte schließlich die Gesetzesinitiative vor, die Hamburg auf der kommenden Konferenz der Justizminister im Herbst in Berlin einbringen wird. Der Entwurf sieht vor, den Strafrahmen zu verschärfen, die einschlägigen Strafnormen ins Strafgesetzbuch zu verlagern und bei qualifiziertem Verdacht eine Telekommunikationsüberwachung anordnen zu können. Dieser Entwurf wurde in der anschließenden Podiumsdiskussion unter rechtsstaatlichen wie auch unter praktischen Gesichtspunkten heftig kritisiert.

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FORSCHUNG UND LEHRE

ARBEITSRECHTLICHER GASTVORTRAG

Der EuGH und das Privatrecht

Dr. Jean-Christophe Puffer-Mariette
Dr. Jean-Christophe Puffer-Mariette

Einen spannenden Blick in das Innenleben des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) gab am 6. Oktober 2014 Dr. Jean-Christophe Puffer-Mariette etwa dreißig interessierten Studierenden der Bucerius Law School. Auf Einladung von Professor Dr. Matthias Jacobs, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht an der Bucerius Law School, trug Puffer im Rahmen der Reihe ”Arbeitsrechtliche Gastvorträge” zum Thema ”Der EuGH und das Privatrecht” vor. Puffer, der als ”Référendaire” im Kabinett von Professor Dr. Ottó Czúcz, ungarischer Richter am Gericht der Europäischen Union, tätig ist, rief den Zuhörern zunächst die wichtigsten Grundlagen des Europarechts in Erinnerung, bevor er einzelne Fälle aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs näher vorstellte. Sehr lehrreich und spannend war außerdem sein Bericht über die Arbeitsweise am EuGH und die vielen Probleme, die sich dort bei der täglichen Rechtsanwendung ergeben. Zum Beispiel erzählte er, dass es in der Europäischen Union derzeit 24 Amtssprachen gebe. Am Gerichtshof sei ausschließlich Französisch die Arbeitssprache, weshalb ein großer Teil der Mitarbeitenden des EuGH mit Übersetzungen beschäftigt ist. Abschließend schilderte Puffer die verschiedenen Betätigungsfelder und Karrieremöglichkeiten, die sich für Juristen am EuGH ergeben.

Flavia Lang, wissenschaftliche Mitarbeiterin

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ARBEITSRECHTLICHE EXKURSION

Thyssen Krupp Steel Europe AG lädt nach Duisburg ein

Qualm und Ruß, dumpfe Hammerschläge und Ströme flüssigen Stahls – einige Studierende der Bucerius Law School werden sich wie in den Minenlandschaften populärer Fantasy-Romane gefühlt haben, als sie das Stahlwerk der Thyssen Krupp Steel Europe AG in Duisburg besuchten. Unter der Leitung von Professor Dr. Matthias Jacobs, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht, bekamen die Teilnehmer des Schwerpunkts Arbeitsrecht am 5. Juni 2014 die Gelegenheit, eine Welt fernab des klassischen Jurastudiums kennenzulernen und spannende neue Erfahrungen zu sammeln.

Der Tag begann mit einem informativen Einblick in das arbeitsrechtliche Innenleben des internationalen Konzerns. Insbesondere das Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Arbeitnehmern, die durch die extremen Arbeitsbedingungen oft mit erheblichen Belastungen umgehen müssen, stellte hierbei ein zentrales Thema dar. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass die juristische Praxis sehr viel mehr als nur theoretische Rechtskenntnis voraussetzt. Anschließend konnten sich die Studierenden bei einer Führung durch das Stahlwerk einen eigenen Eindruck von den erwähnten Bedingungen machen, wobei der Schwerpunkt auf den Details des gigantischen Hochofens lag. Besonders danken möchten wir der Thyssen Krupp Steel Europe AG für die Einladung, Dr. Klaus van den Woldenberg für die Ermöglichung des Besuchs sowie Karin Schönberger und Marcus Löffler für die Betreuung vor Ort und die ausführliche Beantwortung der vielen Fragen seitens der Studierenden.

Severin Pretzel, Student

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VORTRAG BEI TAGUNG IN MAROKKO

Wissenschaftliche Mitarbeiter stellen deutsches Non-Profit-Recht vor

V.l.n.r.: Tim Maciejewski, Jens Theilen, Dr. Serge Embacher (Projektleiter beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement), Kristina Birke (Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Marokko), Nizar Baraka (Finanzminister a.D.)
V.l.n.r.: Tim Maciejewski, Jens Theilen, Dr. Serge Embacher (Projektleiter beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement), Kristina Birke (Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Marokko), Nizar Baraka (Finanzminister a.D.)

Tim Maciejewski und Jens Theilen, wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen, haben auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung an einer rechtsvergleichenden Tagung des marokkanischen Wirtschafts-, Sozial- und Umweltrats in Rabat teilgenommen. Die als Reaktion auf den ”arabischen Frühling” erlassene neue marokkanische Verfassung sieht eine verstärkte Einbindung der Zivilgesellschaft in staatliche Entscheidungen vor. Thema der Tagung war, wie diese Vorgabe umgesetzt werden kann und wie vergleichbare Fragen in Deutschland beantwortet werden.

Tim Maciejewski und Jens Theilen stellten die Grundzüge des deutschen Vereins- und Stiftungsrechts, der steuerlichen Privilegierungen für gemeinnützige Organisationen sowie die verschiedenen Einflussmöglichkeiten insbesondere im Gesetzgebungsverfahren dar. Vor diesem Hintergrund wurde die aktuelle Situation der Zivilgesellschaft in Marokko von den Tagungsteilnehmern lebhaft diskutiert. Einerseits wurde für weitergehende Freiheiten bei der Gründung und Tätigkeit zivilgesellschaftlicher Organisationen plädiert. Andererseits wurden staatliche Aufsichtsmöglichkeiten gefordert, um zu verhindern, dass zivilgesellschaftliche Organisationen von extremistischen politischen Gruppierungen unterwandert werden. Bei dem erforderlichen Ausgleich von bürgerlichen Freiheiten und staatlicher Aufsicht könnte das deutsche Recht nach Einschätzung der Tagungsteilnehmer eine wichtige Inspiration sein.

Tim Maciejewski und Jens Theilen, wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Steuerrecht und am Institut für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen

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WORKSHOP DES IUKR

Deutsche und koreanische Entwicklungen des Gesellschaftsrechts im Vergleich

Teilnehmer des Workshops
Teilnehmer des Workshops

Am 12. September 2014 wurde die enge Partnerschaft des IUKR mit dem Center of Financial Law der Seoul National University (SNU) dadurch unterstrichen, dass namhafte Professoren aus Korea zum zweiten gemeinsamen Workshop der beiden Institute nach Hamburg reisten, um wesentliche Fragen und Entwicklungen des Gesellschaftsrechts aus deutscher und koreanischer Perspektive zu diskutieren. Nach einer kurzen Eröffnungsrede durch Professor Dr. Jörn Axel Kämmerer wurde in der ersten Einheit der Veranstaltung der Einfluss von Aktionären in der koreanischen Rechtsordnung von Professor Kim vorgestellt, bevor Professor Dr. Christoph Seibt eigene Thesen zum derzeit in der Öffentlichkeit heiß diskutierten Siemens/Neubürger-Urteil präsentierte.

Die zweite Einheit läutete Professor Song mit einer Stellungnahme zum Thema Mehrstimmrechtsaktien ein, die im koreanischen Recht erlaubt, in der deutschen Rechtsordnung jedoch verboten sind. In der letzten Einheit präsentierte Professor Dr. Rüdiger Veil eine vom ihm mit Vertretern aus den Wirtschaftswissenschaften entwickelte Studie zur Beteiligungstransparenz, bevor Professor Chun die Veranstaltung schließlich mit einem Vortrag zur Rolle von Independent Directors im koreanischen Recht abschloss. Die an jeden Vortrag anschließende Diskussion bot insbesondere aus rechtsvergleichender Perspektive interessante Erkenntnisse, wobei sich trotz teilweise erheblicher rechtlicher Unterschiede erkennen ließ, dass sich letztlich beide Rechtsordnungen mit ähnlichen Problemstellungen auseinanderzusetzen haben.

Gerrit Bulgrin, wissenschaftlicher Mitarbeiter

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DISSERTATION ABGESCHLOSSEN

Oliver Ramcke legt Arbeit zum Mitbestimmungsrecht in der SE vor

V.l.n.r.: Professor Dr. Rüdiger Veil, Professor Dr. Michael Fehling, Oliver Ramcke, Professor Dr. Matthias Jacobs
V.l.n.r.: Professor Dr. Rüdiger Veil, Professor Dr. Michael Fehling, Oliver Ramcke, Professor Dr. Matthias Jacobs

Mit der mündlichen Prüfung hat Oliver Ramcke (LL.B.-Jahrgang 2004) am 8. Oktober 2014 das Promotionsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Seine Dissertation ”Die Konkretisierung des Missbrauchsverbots der SE zum Schutz von Beteiligungsrechten der Arbeitnehmer” wurde von Professor Dr. Matthias Jacobs, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht, betreut. Vor Einführung der Rechtsform der Societas Europaea (SE) hatten Kritiker aufgrund der ”Verhandlungslösung” für die Arbeitnehmerbeteiligung in der SE eine ”Flucht aus der Mitbestimmung” befürchtet. In seiner Arbeit im Schnittstellenbereich des Arbeits-, Gesellschafts- und Europarechts untersucht Ramcke das Spannungsverhältnis zwischen der Gestaltungsfreiheit bei der Mitbestimmung in der SE und dem mitbestimmungsrechtlichen Bestandsschutz. Dabei entwickelt er Maßstäbe zur Konkretisierung des Missbrauchsverbots der SE in Art. 11 SE-Richtlinie, deren Umsetzungen in den Mitgliedstaaten sehr offen formuliert sind.

Ramckes Arbeit wurde vom Institut für Unternehmens- und Kapitalmarktrecht an der Bucerius Law School unter dem geschäftsführenden Direktor Professor Dr. Rüdiger Veil mit dem Christian-Wilde-Preis 2014 (1. Preis) ausgezeichnet. Mit dem im Andenken an Christian Wilde (Ɨ 2004), Mitglied der Gründungskommission und des Kuratoriums der Hochschule, von Annegret und Claus G. Budelmann gestifteten Preis werden wissenschaftlich herausragende Dissertationen im Unternehmens- und Kapitalmarktrecht prämiert.

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DISSERTATION ABGESCHLOSSEN

Juliane Ahner legt Arbeit zum Internationalen Investitionsrecht vor

V.l.n.r.: Professor Dr. Birgit Weitemeyer, Juliane Ahner, Professor Dr. Jörn Axel Kämmerer, Professor Dr. Jasper Finke
V.l.n.r.: Professor Dr. Birgit Weitemeyer, Juliane Ahner, Professor Dr. Jörn Axel Kämmerer, Professor Dr. Jasper Finke

Am 8. Oktober 2014 hat Juliane Ahner mit einem Vortrag und der anschließenden Aussprache zum Thema ”Haftungsansprüche von Zivilisten wegen der Beteiligung Deutschlands an bewaffneten Konflikten” ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen. Ihre Dissertation verfasste sie zum Thema ”Möglichkeit und Ausgestaltung von Investor-Staat-Schiedsverfahren in Investitionsabkommen der Europäischen Union”. Die Arbeit wurde von Professor Dr. Jörn Axel Kämmerer, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, betreut.

In ihrer Arbeit kommt Juliane Ahner zu dem Ergebnis, dass eine Kompetenz der Europäischen Union für ein Investor-Staat-Schiedsverfahren für Auslandsinvestitionen nur teilweise besteht. Die Union muss daher gemischte Investitionsabkommen gemeinsam mit den Mitgliedstaaten abschließen. Die ausschließliche Zuständigkeit des Europäischen Gerichtshofs für die Auslegung und Anwendung der Verträge und die Autonomie der Unionsrechtsordnung stehen der Unterwerfung unter ein Investor-Staat-Schiedsverfahren nicht entgegen. Die Union kann jedoch nicht alle bestehenden Verfahren nutzen und sollte einige Verfahrensregeln überdenken. Wegen drohender Schadensersatzansprüche von Investoren müssen Union und Mitgliedstaaten Regelungen für die Bestimmung der Schiedsbeklagten und die unionsinterne Haftung finden.

Juliane Ahner ist Absolventin der Bucerius Law School (Jahrgang 2003). Sie hat ihre Zweite Juristische Staatsprüfung im August 2014 am Kammergericht Berlin abgelegt.

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BUCERIUS IP CONFERENCE 2014: ENHANCING AND PROTECTING BRAND VALUE IN THE GLOBAL MARKETPLACE

Dritte internationale Konferenz des Bucerius IP Centers

Marianne Grabrucker, ehemalige Vorsitzende Richterin am Bundespatentgericht, moderierte die Diskussionen der Bucerius IP Conference 2014
Marianne Grabrucker, ehemalige Vorsitzende Richterin am Bundespatentgericht, moderierte die Diskussionen der Bucerius IP Conference 2014

Unter dem Titel ”Enhancing and Protecting Brand Value in the Global Marketplace” fand am Donnerstag, den 2. Oktober 2014 im Moot Court der Bucerius Law School die dritte Konferenz des Centers for Transnational IP, Media and Technology Law and Policy (Bucerius IP Center) statt. Die Vorträge der elf renommierten Redner aus Wissenschaft und vor allem Praxis behandelten moderne Herausforderungen für das Markenrecht sowie neue Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung.

Das Markenrecht hat es weltweit grundsätzlich versäumt, mit den technischen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit Schritt zu halten. Dennoch sind Fortschritte zu verzeichnen, beispielhaft hierfür ist die Situation in China zu nennen. China hat die Fälschungsindustrie traditionell als einen Motor der wirtschaftlichen Entwicklung geduldet, aber in diesem Jahr mit der dritten Neubearbeitung seines Markengesetzes den Markenschutz deutlich verbessert. Eine spannende Herausforderung bleibt der Online-Handel, vor allem auf Plattformen wie eBay, wobei Letztere sogar eher gegen gefälschte Produkte vorgehen können, als es in der sonstigen digitalen und analogen Welt möglich ist, da sie als in sich geschlossener Mikrokosmos eigene Regeln einführen und durchsetzen können. Weitere Schwerpunkte der Konferenz lagen auf potenziell lebensgefährlichen Fälschungen von Lebensmitteln und Autoersatzteilen sowie auf unkonventionellen Marken. Die Vorträge waren in drei themenbezogene Blöcke unterteilt, denen jeweils eine Podiumsdiskussion unter Beteiligung des Publikums folgte. Das Bucerius IP Center bedankt sich bei seinem Gründungspartner DLA Piper für die großzügige Unterstützung.

Constantin Blanke-Roeser, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bucerius IP Center

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SOLDAN MOOT

Hochschulteam gewinnt erneut bundesweiten Moot-Court-Wettbewerb – Dank an die Kanzlei Asche Stein & Glockemann für großzügige Unterstützung

V.l.n.r.: Fabian Kunkel, Pia Richter, Finn Hoffmann und Christoph Fuchs
V.l.n.r.: Fabian Kunkel, Pia Richter, Finn Hoffmann und Christoph Fuchs

Beim zweiten bundesweiten Soldan-Moot-Wettbewerb am 11. Oktober 2014 gelang es Pia Richter, Christoph Fuchs, Finn Hoffmann und Fabian Kunkel, den Titel zu verteidigen. Im Finale gegen die Universität Halle errang das Team aus Studierenden des Jahrgangs 2010 im Schwurgerichtssaal des Landgerichts Hannover den Hans-Soldan-Preis für den Gesamtsieg. Der Wettbewerb wurde gemeinsam von der Hans-Soldan-Stiftung, der Bundesrechtsanwaltskammer, dem Deutschen Anwaltverein sowie dem Deutschen Juristen-Fakultätstag ausgerichtet. Die Teilnahme der Bucerius Law School am Wettbewerb wurde durch die großzügige Unterstützung der Kanzlei Asche Stein Glockemann Verstl Wiezoreck ermöglicht.

Begonnen hatte der Wettbewerb bereits im Sommer, als den Teilnehmern ein fiktiver Fall zugesandt wurde: Eine Kanzlei hat ein Mandat kurz vor einer mündlichen Verhandlung niedergelegt, weshalb der alleingelassene Mandant Schadensersatz verlangt. Die teilnehmenden Teams näherten sich den Problemen des Falls zunächst in einer Klageschrift und einer Klageerwiderung, die jeweils bis zu 40 Seiten erreichen durften. Vom 9. bis zum 11. Oktober fand schließlich der mündliche Teil des Wettbewerbs statt. Die Teilnehmer schlüpften abwechselnd in die Rolle von Kläger und Beklagten und plädierten vor Juroren in simulierten Gerichtsverhandlungen. Das Team der Bucerius Law School konnte sich in insgesamt sechs Verhandlungen gegen 15 Konkurrenten von Universitäten aus ganz Deutschland durchsetzen. Dabei ging der Preis des Deutschen Juristen-Fakultätentags für die beste mündliche Leistung in der Vorrunde an Fabian Kunkel, Pia Richter erreichte den zweiten Platz.

Die Teilnahme stand unter der Schirmherrschaft des Lehrstuhls für Privatrecht III von Professor Dr. Matthias Jacobs, dem der Dank des Teams ebenso gilt wie den Coaches Kilian Wegner, Moritz Begemeier und Dirk Hartung, alle Alumni der Hochschule. Zusätzlicher Beistand in Hannover kam von den wissenschaftlichen Mitarbeitern Samir Buhl und Barbara Richter.

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VERANSTALTUNGEN

STRAFVERTEIDIGER UND KÜNSTLER IN PERSONALUNION

Vortrag zu Ehren des Juristen Max Alsberg

Georg Prick referiert über die Prozesse von Max Alsberg
Georg Prick referiert über die Prozesse von Max Alsberg

Rund 40 Gäste begrüßte Professor Dr. Thomas Rönnau, Inhaber des Lehrstuhls Strafrecht I an der Bucerius Law School, am 8. Oktober 2014 in der Hochschule. In Kooperation mit der Kanzlei DLA Piper UK LLP und der Rechtsanwaltskammer Hamburg hatte er Strafrechtler und andere Juristen zum Vortrag ”Max Alsberg – Strafverteidiger, Wissenschaftler und Künstler” in den Heinz-Nixdorf-Hörsaal eingeladen.

Zunächst gab der Rechtsanwalt Professor Dr. Jürgen Taschke in einem ersten Vortrag einen Überblick über das Leben und Wirken von Max Alsberg. Nach der erfolgreichen Übernahme einiger populärer Mandate brachte er es zum bekanntesten Strafverteidiger der Weimarer Republik. Neben seiner juristischen Tätigkeit wirkte er auch künstlerisch: Alsberg schrieb unter anderem das Theaterstück ”Voruntersuchung”, das 1931 sogar verfilmt wurde. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde Alsberg Opfer des Berufsverbots für jüdische Juristen und starb 1933 kurz nach seiner Emigration in die Schweiz.

Nach dem biografischen Überblick referierte Georg Prick in einem zweiten Vortrag über die Prozesse von Max Alsberg. Alsberg verteidigte seine Mandanten weniger auf der tatsächlichen, sondern vielmehr auf der rechtlichen Ebene. Er etablierte mit seiner engagierten und auf Rechtsstaatlichkeit beharrenden Strafverteidigung einen Stil, an den die Strafverteidiger der Bundesrepublik Deutschland später anknüpfen konnten.

Samuel Weitz, Student

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PARTNERINNEN-NETZWERK HAMBURG

Zweites Treffen in der Bucerius Law School

Im Frühjahr 2014 gründete sich auf Initiative der ehemaligen Präsidentin der Bucerius Law School, Professor Dr. Doris König, das Partnerinnen-Netzwerk Hamburg. Partnerinnen und Counsel der wirtschaftsberatenden Kanzleien in Hamburg kommen in diesem kanzleiübergreifenden Format zusammen, um sich zu vernetzen, um die Position von Rechtsanwältinnen zu stärken und um bewährte Praktiken und Standards zu verschiedenen Themen zu entwickeln, die Rechtsanwältinnen betreffen.

Im ersten Netzwerktreffen ging es vorwiegend um die Frage, ob und wie die Partnerschaft in einer Kanzlei in Teilzeit erreicht werden kann. Dies wurde von allen Anwesenden als außerordentlich schwierig eingestuft, auch wenn viele Kanzleien damit werben.

Das zweite Netzwerktreffen fand am 1. Oktober 2014 statt. Dort stellte Dr. Nicola Byok (Bucerius Center on the Legal Profession) den Teilnehmerinnen erste Ergebnisse ihrer Studie zum Zusammenhang zwischen Geschlechtervielfalt in Kanzleien und dem Mandatierungsverhalten von Unternehmen in Deutschland vor. Die Teilnehmerinnen berichteten, dass man im Ausland schon weiter sei. Bei Mandaten beispielsweise aus den USA, Skandinavien, Frankreich und der Schweiz müssten die Kanzleien im Pitch regelmäßig nachweisen, dass sie bestimmte Diversity-Vorgaben erfüllen. Deutschland hinke hier noch hinterher.

Zu diesem und weiteren für sie relevanten Themen diskutierten die Netzwerk-Teilnehmerinnen engagiert und auch kontrovers, bevor der Abend mit Wein und Brezeln ausklang.

Für Fragen zum Partnerinnen-Netzwerk wenden Sie sich bitte an Dr. Nicola Byok.

Dr. Nicola Byok, Bucerius Law School

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AUF PRAXISEXKURSION MIT DEM CAREER SERVICE

”So arbeitet ein Jurist”

Teilnehmer der Exkursion
Teilnehmer der Exkursion

Mit dem Start des Studiums an der Bucerius Law School ist der Blick auch auf eine praxisbezogene Ausbildung gerichtet. Dabei unterstützt der Career Service den neuen Jahrgang bereits in der Propädeutikumswoche. Um verschiedene Tätigkeitsbereiche kennenzulernen, wurde zur Praxisexkursion ”So arbeitet ein Jurist” eingeladen. Zehn Studentengruppen waren am Vormittag des 18. September 2014 in Hamburg unterwegs und hörten unterschiedliche Erfahrungsberichte zum Arbeitsalltag sowie zu den individuellen Karrierewegen der jeweiligen Referenten. Einige Studierende waren zu Gast in der internationalen Großkanzlei Hogan Lovells, andere schauten Unternehmensjuristen bei der HSH-Nordbank oder bei Vattenfall über die Schulter. In der Rechtsabteilung von Barclaycard ergab sich die Gelegenheit, mit zwei Absolventinnen zu sprechen, die nicht nur über ihren heutigen Arbeitsalltag, sondern auch über das abgeschlossene Studium an der Bucerius Law School berichteten. Im Notariat Hafencity wurde die Tür für alle interessierten Studierenden geöffnet, die gerne mehr über die Laufbahn zum Notar wissen wollten. Ebenfalls möglich war es, einen ersten Einblick in die Tätigkeit bei der Staatsanwaltschaft oder in die Arbeit eines Juristen bei der Finanzbehörde zu erhalten. Wer Interesse am Insolvenzrecht hat, wurde bei Reimer Rechtsanwälte sehr gerne empfangen. Am Amtsgericht Altona konnten einige Studierende den strafrechtlichen Verhandlungen eines Richters folgen, während andere den Alltag in der wirtschaftlich geprägten Sozietät BRL Boege Rohde Luebbehuesen kennenlernten.

Mit vielfältigen Eindrücken aus der Praxis und dankbar für die Informationen kehrte der Jahrgang 2014 zurück – gespannt auf das erste Praktikum, um eigene Erfahrungen bei ”So arbeitet ein Jurist” zu sammeln.

Carolina Busching, Leiterin LL.B. Career Service

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Studium personale

Herbstfest des Bucerius Mentoring-Programms 2014

Mentees, Mentorinnen und Mentoren kochten und speisten gemeinsam im ATLAS Kochsalon

Am 8. Oktober fand das Herbstfest des Bucerius Mentoring-Programms 2014 im ATLAS Kochsalon in Ottensen statt. Das Mentoring-Programm verbindet Studierende in individuellen Tandembeziehungen mit berufserfahrenen Praktikern aus unterschiedlichen Bereichen.

Nach eröffnenden Grußworten von Präsident Professor Dr. Karsten Thorn begaben sich die Mentoringtandems, ausgestattet mit Schürzen, gemeinsam an den Herd. In verschiedensten Töpfen und Pfannen bereiteten Sie, unter der freundlichen Anleitung des ATLAS Teams, in drei großen Gruppen die Vorspeise, den Hauptgang und das Dessert zu. Nicht zuletzt aufgrund des Platzmangels, der in der Küche nun mal herrscht, war instinktive Zusammenarbeit gefordert.

Nach der Zubereitung hatten die einzelnen Gruppen noch die Aufgabe, ihren Gang vorzustellen und fachmännisch zu servieren.

Anschließend wurde an einer langen Tafel gemeinsam gespeist. Dabei wurden unter den Praktikern neue Bekanntschaften geknüpft und auch die Studenten bekamen Gelegenheit, die Mentorinnen und Mentoren ihrer Kommilitonen näher kennenzulernen. Nach dem Essen tauschten die Teilnehmer bei einem Glas Wein Geschichten und Erfahrungen aus und unterhielten sich angeregt über die Zukunft des Bucerius Mentoring-Programms.

Pablo Cardenal, Student

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STUDIUM PROFESSIONALE

ZWISCHEN RISIKOKAPITALGEBERN UND START-UP-UNTERNEHMEN

Berufsbilder im Gespräch: Venture Capitalist und Fachanwalt für Risikokapital

Am 9. Oktober 2014 fand als Auftaktveranstaltung des Herbsttrimesters ein Gespräch statt über Risikokapitalgesellschaften mit David Rosskamp, Investment Professional bei Earlybird Venture Capital, und Dr. Sascha Leske, Partner bei Noerr LLP und ausgewiesener Start-up-Experte.

Der internationale Aspekt des Risikokapitalgeschäfts wurde durch die Geschäftstätigkeit von Earlybird Venture Capital deutlich: In Europa sucht die Risikokapitalgesellschaft erfolgsversprechende Geschäftsmodelle vor allem in Stockholm, London und Berlin. Die große Konkurrenz sind englische Venture Capital Fonds. Rosskamp konzetriert sich als Venture Capitalist bei Earlybird auf die Identifikation von Investments mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit sowie das Management des Portfolios und die Repräsentation des Fonds nach außen.

Dr. Sascha Leske hat sich als Anwalt auf Risikokapitalgeschäfte spezialisiert. Die "Player" der Start-up-Szene unterteilte er zunächst in "Founders" (Eigengründungen) und industriell, d.h. durch Inkubatoren, gegründete. Hinter den Inkubatoren stehen häufig sogenannte "Strategen", beispielsweise Telekommunikationsfirmen, die Innovation outsourcen. Bei der Finanzierung durch VC Fonds schloss sich der Kreis. Die Vertragsgestaltung sei immer ein Abwägen zwischen der Freiheit des Gründers und der Sicherheit der Investoren. 

Der Vortrag mündete in eine angeregte Diskussion bei Brezeln & Wein mit den Kommilitonen der Bucerius Alumni Rosskamp und Leske.

Franziska Mauritz, Studentin

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PROFESSOR NORBERT AUST IM UNTERNEHMERGESPRÄCH

"Nur das, was man gern tut, macht man auch gut"

Professor Norbert Aust
Professor Norbert Aust

Am 14. Oktober fand in der Bucerius Law School das Unternehmergespräch mit Professor Norbert Aust statt. Aust hat Hamburg als Kulturstadt geprägt und ist vielen bekannt als Mitbegründer des Schmidt Theater und Schmidts Tivoli, des erfolgreichsten deutschen Privattheaters. Zurzeit ist er Gründungspartner bei Osborne Clarke in Hamburg.

Nach einem Jurastudium in Hamburg plante Aust zunächst eine Karriere als Anwalt, probierte dann aber nach eigenen Angaben stattdessen alles andere aus. So arbeitete er nach seinem Zweiten Staatsexamen zunächst als Dozent und wurde später, noch in sehr jungem Alter, zum Präsidenten der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP) ernannt. Ende der Achtzigerjahre dann gründete Aust mit Corny Littmann das Kulttheater Schmidts Tivoli auf der Reeperbahn. Nach dem erfolgreichen Modellversuch des Studiengangs Kultur- und Bildungsmanagement war er 1990 in seiner Funktion als HWP-Präsident maßgeblich beteiligt an der Gründung des Trägervereins "Kampnagel", heute eine kulturelle Institution der Hansestadt.

Auf sehr anschauliche Weise schilderte Aust die Höhen und Tiefen seines ereignisreichen Berufs- sowie Privatlebens, die ihn letztlich zu seinem ursprünglichen Berufswunsch zurückführten. Im Anschluss beantwortete er Fragen der anwesenden Studierenden und Alumni.

Pablo Cardenal, Student

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RELATIONS & DEVELOPMENT

AUSZEICHNUNGEN

Vergabe des Notar Dr. Michael Ehlke-Stipendiums

V.l.n.r.: Helga Ehlke, Dorothea Ludwig, Hans-Joachim Ehlke
V.l.n.r.: Helga Ehlke, Dorothea Ludwig, Hans-Joachim Ehlke

Bereits zum dritten Mal konnte die Hochschule das Notar Dr. Michael Ehlke-Stipendium vergeben. Absolventin Dorothea Ludwig (Jahrgang 2008) erhielt das Stipendium für die Erstellung ihrer von Professor Dr. Anne Röthel betreuten Dissertation auf dem Gebiet des Erbrechts. Bei einem Mittagessen auf dem Campus konnte sich die Stipendiatin den Eltern und Vertrauten des im Jahr 2007 verstorbenen Spenders vorstellen. Bei dieser Gelegenheit durfte die Hochschule auch eine freudige Nachricht entgegennehmen: Mit Unterstützung von Hans-Joachim Ehlke, dem Vater des verstorbenen Stipendiengebers, und des Notariats Ballindamm, in dem Michael Ehlke als Notar tätig war, kann auch in 2015 und 2016 die Erstellung einer Dissertation auf den Gebieten des Bürgerlichen Rechts (Vertragsrecht, Erbrecht), des Gesellschaftsrechts und des Beurkundungsrechts mit dem Notar Dr. Michael Ehlke-Stipendium gefördert werden. Den Stiftern sei herzlich gedankt!

Andrea Leuck-Baumanns, Leitung Relations & Development

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GLOBAL CHAIRMAN UND CHAIRMAN VON NORTON ROSE FULBRIGHT AN DER BUCERIUS LAW SCHOOL

Besuch von Sbu Gule und Stephen Parish

V.l.n.r.: Sbu Gule, Stephen Parish, Dr. Klaus von Gierke
V.l.n.r.: Sbu Gule, Stephen Parish, Dr. Klaus von Gierke

Während seines Besuchs im Hamburger Büro von Norton Rose Fulbright machte Global Chairman Sbu Gule aus Johannesburg mit seinem Kollegen Stephen Parish, Chairman aus London, Station an der Bucerius Law School. Drei Stunden hatten sich die beiden Zeit genommen, um in Begleitung von Dr. Klaus von Gierke, dem Leiter des Hamburger Büros von Norton Rose Fulbright, das Konzept der Bucerius Law School mit ihrer internationalen und wirtschaftsnahen Orientierung kennenzulernen. In Begegnungen mit der Hochschulleitung, Vertretern des Relations & Development Department, des Language Departments, des International Office, dem Dean des Bucerius Master of Law and Business Program (MLB, LLM) sowie einem südafrikanischen Teilnehmer des International Program erhielten die Gäste einen tiefen Einblick in das Ausbildungsangebot der Hochschule. Insbesondere die frühzeitige Sensibilisierung und Heranführung der Studierenden an ein Arbeiten im internationalen Kontext fand große Beachtung. Nach Einschätzung der Anwälte sei die Bucerius Law School mit diesem Konzept anderen Hochschulen im Ausland weit voraus. Noch gäbe es wenige Hochschulen, die ihre Studierenden angemessen auf die internationale Arbeitsweise von global agierenden Kanzleien vorbereiteten. Norton Rose Fulbright gehört mit 3'800 Rechtsanwälten zu den zehn größten Sozietäten weltweit. Die Kanzlei ist seit 2012 Förderer der Bucerius Law School.

Andrea Leuck-Baumanns, Relations & Development

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BUCERIUS ALUMNI E.V.

ABSOLVENTENMESSE 2014

Bewerben mit Vorlauf

Interessierte Gesprächspartner im Messezelt
Interessierte Gesprächspartner im Messezelt

Am 1. Oktober 2014 fand nun schon zum neunten Mal in Folge die Absolventenmesse auf dem Campus der Bucerius Law School statt. Die Veranstalter sind der Bucerius Alumni e.V. und Alumni Relations. Eingeladen zu Bewerbungsgesprächen sind alle, die Mitglied im Verein sind sowie sämtliche Firmen, die die Hochschule als Förderer begleiten.

Die Kontaktanbahnung erfolgt über die eigens für die Messe programmierte Bewerberseite. Mehr als 120 Absolventen nutzten im Vorfeld die Chance, sich zu bewerben, und die Förderer vereinbarten fast 400 Gesprächstermine mit ihren möglichen künftigen Mitarbeitern. Am Messetag selbst dann verzichteten die Studierenden und Mitarbeitenden auf ihre angestammten Arbeitsräume um eine angenehme Gesprächsatmosphäre zu ermöglichen. Für die meisten Bewerber ging es dabei um die ersten Berufserfahrungen nach den Praktika, also um Positionen als Wissenschaftliche Mitarbeiter oder Referendare. Da viele von ihnen noch mitten in der Examensvorbereitung stecken, sind auch die Firmen gefragt, gemeinsam mit den Bewerbern Zukunftspläne zu schmieden.

Der Andrang im Messezelt zeugte vom Interesse der jüngeren Studierenden, die mit gut gefüllten Geschenktüten sowie mit Informationen zu insgesamt 30 Firmen umworben wurden. Erstmals dabei war die Unternehmerinitiative der Bucerius Law School mit zwei Gründern aus dem Kreis der Alumni. Der CareerCocktail zum Ausklang wurde ganz besonders von den Alumni frequentiert – denen in den Wirtschaftskanzleien und Rechtsabteilungen sowie den zukünftigen Bewerbern.

Dr. Annette Bärwinkel, Leiterin Alumni Relations

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SANKTIONEN UND EMBARGOS

Die Struktur und Reichweite von Handelsbeschränkungen am Beispiel des Irans und Russlands

Dr. Hartmut Henninger (links) und Dr. Matthias Trennt
Dr. Hartmut Henninger (links) und Dr. Matthias Trennt

Am 16. Oktober fand an der Bucerius Law School ein Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Sanktionen und Embargos am Beispiel des Russland- und Iranembargos“ statt. Eingeladen hatte die Fachgruppe „Völker- und Europarecht“ des Bucerius Alumni e.V. Die beiden Referenten Dr. Hartmut Henninger und Dr. Matthias Trennt, beide angestellt bei der Kanzlei Graf von Westphalen, ordneten das Thema zunächst in einen rechtlichen Rahmen ein. Besonderes Augenmerk legten sie dabei auf die verschiedenen einschlägigen Rechtsnormen aus nationalem Recht und EU-Recht. Daraufhin legten sie die verschiedenen Intensitäten dar, in denen Handelsbeschränkungen verhängt werden können. Diese reichten von einfachen Meldepflichten über Genehmigungsvorbehalte bis hin zu strikten Verboten. Zudem seien die Arten der Handelsbeschränkungen unterschiedlich. Neben personenbezogenen Maßnahmen, wie beispielsweise das Einfrieren von Geldern, existierten auch güter- oder dienstleistungsbezogene Maßnahmen wie Import- und Exportverbote. Vor allem diese Art von Beschränkung berge jedoch auch große Nachteile für die Wirtschaft des sanktionierenden Landes.

Während der anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurden Fragen zu materiellrechtlichen Vorgaben der personenbezogenen Maßnahmen sowie zur möglichen Umgehung der Verbote, beispielsweise durch die Firmengründung in Drittländern, behandelt. Die angeregte Diskussion setzte sich beim anschließenden Empfang fort, der freundlicherweise von der Kanzlei Graf von Westphalen angeboten wurde.

Pablo Cardenal, Student

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Videostudio & Abstimmungssystem

Wie e-Learning das Lernen effizienter macht

Professor Dr. Florian Faust
Professor Dr. Florian Faust

Der Bucerius Alumnni e.V. wollte seiner Hochschule zum zehnjährigen Bestehen etwas Innovatives schenken – und entschied sich für ein komplett ausgestattetes Videostudio für die Produktion von Lerninhalten. Erster Nutzer dieses Studios ist Professor Dr. Florian Faust, der für seine Vorlesung "Vertragsrecht I" im ersten Trimester eine Serie von 19 Videos erstellt hat, in denen er den Studienanfängern im Vorfeld der Vorlesung besonders komplizierte Regelungen des BGB erläutert, ohne Vorlesungsinhalte vorwegzunehmen. Auch Dr. Olivia Czerny, Zentrum für Juristisches Lernen, hat bereits mit verschiedenen Formaten experimentiert.

Neben dem Videostudio wird zurzeit ein weiteres e-Learning-Projekt etabliert: ein Live-Abstimmungssystem, das ebenfalls Faust in einer seiner Vorlesungen einsetzte. Er stellte dem Auditorium eine Frage, und die Studierenden stimmten mit einem beliebigen internetfähigen Gerät die Antwort ab. Der Dozent erhält so in Echtzeit einen präzisen Eindruck vom Kenntnisstand der Vorlesungsteilnehmer, die Studierenden haben eine unmittelbare Rückmeldung über ihren Leistungsstand. Die Alumni sind gespannt, wie sich das e-Learning an der Bucerius Law School weiterentwickeln wird.

Alexander Ulmer, Geschäftsführer des Bucerius Alumni e.V.

Bucerius Education GmbH

UBS LEADERSHIP EXCELLENCE PROGRAM 2014/2015

Dritter Durchgang des Programms

Vom 27. bis 31. Oktober 2014 trafen sich 20 Managing Directors der UBS aus aller Welt zum UBS Leadership Excellence Program. Damit läuft dieses von der Bucerius Executive Education konzipierte Programm bereits im dritten Jahr.  

Neben wirtschaftlichen und strategischen Themen beschäftigten sich die Teilnehmer/-innen insbesondere mit Führungsfragen. So brachte ihnen Terry Small (The Learning Institute) die Funktionsweise des Gehirns näher in seiner Präsentation  "Your Brain at Work – Learning to Lead with the Brain in Mind".

Darüber hinaus erarbeiteten sie mit Professor Niels Van Quaquebeke (Fellow of Leadership and Organizational Behavior am Bucerius Center on the Legal Profession) die Grundlagen von Führung mit den Unterpunkten Motivation, Lernen, Emotionen und Entscheidungsfindung. Ein Tag war reserviert, um mit UBS Group General Counsel Dr. Markus Diethelm und Group Head of Human Ressources Dr. Sabine Keller-Busse die UBS-Kultur und notwendige Veränderungen als Resultat der Finanzkrise zu diskutieren. Zum Schluss hatten die Teilnehmer/-innen die Gelegenheit, ihre eigenen Fälle aus der Praxis im Rahmen der kollegialen Beratung zu besprechen.  

Neben dem intellektuellen Inhalt war zur Freude der Teilnehmer/-innen auch Zeit für gemeinsame Spaziergänge durch Blankenese und für einen Besuch im Bucerius Kunst Forum in der Ausstellung "Pompeji. Götter, Mythen, Menschen". Damit war diese Woche rundum gelungen.  

Im Frühjahr 2015 werden die Teilnehmer/-innen zur zweiten Woche des UBS Leadership Excellence Program zurückkehren, dann an die Bucerius Law School.

Dr. Nicola Byok, Projekt-Managerin Bucerius Executive Education

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AUS DER STIFTUNG

ENGAGEMENT FÜR DIE FREIE PRESSE OSTEUROPAS

Gerd Bucerius-Förderpreis auch 2015 ausgeschrieben

In den letzten Monaten ist die Repression gegenüber freien Medien in Russland immer härter geworden. Im Zuge der Ukraine-Krise hat sich der Druck auf unabhängige Medien noch einmal verschärft. Die derzeitige, zunehmend nationalistische und antiwestliche Stimmung lässt kaum mehr Raum für differenzierte Berichterstattung. Auch in anderen Staaten Osteuropas ist die Situation der unabhängigen Medien besorgniserregend. In der Ukraine haben sich zahlreiche Journalisten entschlossen, in die Politik zu gehen, um ihre Vorstellungen einer freien Gesellschaft zu bekräftigen, was das journalistische Feld noch weiter schwächt. Alles in allem sind die wachsenden Spannungen in Osteuropa bedrohlich – auch für die Arbeit von Journalisten und Medien. Die Arbeitsbedingungen verschärfen sich, und extremer Druck erschwert die journalistische Arbeit.

Auch 2015 wird die ZEIT-Stiftung deshalb den Gerd Bucerius-Förderpreis Freie Presse Osteuropas vergeben. Zusammen mit der norwegischen Partnerstiftung Fritt Ord ist die neue aktuelle Ausschreibung herunterladbar – auf Russisch, Deutsch und Englisch. Nominierungen sind bis zum 10. November 2014 möglich.

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Termine

NOVEMBER

14. Hamburger Tage des Stiftungs- und Non-Profit-Rechts am 14./15. November 2014

Zum 14. Mal veranstaltet das Institut für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen am 14. und 15. November 2014 die Hamburger Tage des Stiftungs- und Non-Profit-Rechts in Kooperation mit den Spitzenverbänden des Dritten Sektors. Themenschwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung sind u.a.: "Der Stifterwille – Ermittlung, Erfassung, Grenzen, Auslegung und Schutz"; "Rechtfertigung von Anlageentscheidungen und Risikoanlagen im Stiftungsvermögen"; "Wann ist ein Verein ein nichtwirtschaftlicher Verein?"; "Gemeinwohlorientierung und Gemeinnützigkeit in Europa: Kommerzielle (Kletterhallen, Fitnessstudios, Pflegedienste) versus Gemeinnützige (Sportvereine, Wohlfahrtsorganisationen)?"; "Aktuelle Rechtsprechung des BFH zum Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht".


Kontrollverlust? Zur Dynamik des Skandals im digitalen Zeitalter am 19. November 2014, 19.00 Uhr

Pinnwandeinträge stellen Beziehungen auf die Probe, Handyvideos beenden Karrieren, Twitter-Botschaften torpedieren die Reputation: Der Ruf von Privatpersonen, aber auch von Unternehmen und Regierungen lässt sich heute in Rekordzeit zerstören. Die Art, wie Öffentlichkeit entsteht, aber insbesondere auch wie Skandale aufkeimen und wie sie sich verbreiten, hat sich durch die Präsenz des Internets verändert. Sowohl der Einzelne als auch Unternehmen und Institutionen brauchen heute eine Medienstrategie für das digitale Zeitalter. Lassen sich Grundprinzipien ausfindig machen, die erfolgreichem oder gescheitertem Reputationsmanagements zugrunde liegen? Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen und Prof. Dr. Hans-Peter Rodenberg, Professor für Film, Neue Medien und American Cultural Studies, Universität Hamburg (Moderation).


On the Crime of Being an Atheist – Lecture and Discussion am 26. November 2014, 19.00 Uhr

Asif Mohiuddin, Bangladesh blogger and guest of the Hamburg Foundation for Politically Persecuted People, is an advocate of the right of individuals not to confess to any religion. He co-founded the Shahbag movement in Bangladesh, which argues for the strict division of state and religion in the country. As a result, he was sued by the Bangladeshi judiciary for blasphemy and defamation of the government, with proceedings still pending. Asif Mohiuddin received the "Freedom Of Expression Award 2014" by British Humanist Association. Currently living in Berlin, he will talk about the present human rights situation in Bangladesh and his experiences in Germany.


DEZEMBER

"Ohne Netz kein Sprung – Erfolgreiches Netzwerken für Frauen" am 1. Dezember 2014, 19.00 Uhr

Netzwerke sind wichtig und ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor für Job und Karriere. Doch gerade Frauen setzen immer noch zu wenig auf persönliche Kontakte, um ihre beruflichen Ziele voranzutreiben. Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit – bekannt durch ihren unermüdlichen Einsatz für die Gleichberechtigung von Mann und Frau – liest aus ihrem Buch "Selbstverständlich gleichberechtigt" und diskutiert mit den weiteren Gästen über Erfahrungen und Perspektiven erfolgreicher Netzwerkarbeit für Frauen.


Institutional TOEFL (ITP) an der Bucerius Law School ablegen!

Eine Voraussetzung, um zum Auswahlverfahren zugelassen zu werden, ist das Einreichen eines Sprachzertifikats. Der nächste Termin zur Sprachprüfung ist am 31. Dezember 2014.


Veranstaltungen der Bucerius Education GmbH

NOVEMBER/DEZEMBER

Bucerius-Anwaltsprogramm – "Vom Juristen zum Berater" am 3. November 2014

Um als Anwalt beruflich erfolgreich zu sein, bedarf es – neben einer fundierten juristischen Ausbildung – überfachlicher Kompetenzen, die den Juristen zu einem gesuchten und erfolgreichen Berater machen. Genau hier setzt das Bucerius-Anwaltsprogramm an. Es unterstützt Associates systematisch auf dem Weg vom Juristen zum Berater. Am 3. November 2014 erfahren die Teilnehmer Eingehendes zum Thema "Von Zeitmanagement zu Zeitintelligenz".


H·F·A Hamburger Fachanwaltsseminare Arbeitsrecht am 14. November 2014, 13.00 Uhr

Am 14. November 2014 (13.00 – 17.30 Uhr) findet die vierte Veranstaltung der Kooperations-Seminarreihe H·F·A HAMBURGER FACHANWALTSSEMINARE ARBEITSRECHT statt. Dr. Hansjörg Schwartz führt die Teilnehmer in das Thema "Verhandeln und kommunizieren im arbeitsrechtlichen Kontext" ein.


Bucerius Maritime Executive Lectures am 14. November 2014, 14.00 Uhr

Am 14. November 2014 (14.00 – 18.00 Uhr) steht das Thema "Green Shipping" auf der Agenda der Bucerius Maritime Executive Lectures. Die entsprechende Expertise liefert das Dozententeam Barbara Scharfenberg (Hamburg Süd), Lutz Birke (Hamburg Port Authority) und Claas-Heye Diekmann (E.R. Schiffahrt).


4. Herbsttagung des Bucerius CLP am 21. November 2014: „Umsturz oder Evolution“

Das Bucerius Center on the Legal Profession veranstaltet am 21. November 2014 an der Bucerius Law School in Hamburg die vierte Herbsttagung mit dem Titel „Umsturz oder Evolution“. Thematisiert werden unter anderem folgende Fragestellungen: Wo besteht Potenzial für Innovationen auf dem Rechtsmarkt? Welche neuen Wege beschreiten Kanzleien, Unternehmen und alternative Anbieter von rechts(nahen) Dienstleistungen? Wie sieht der Rechtsmart von morgen aus? Wie gehen Unternehmen, Kanzleien und neue Anbieter mit der „More for Less“-Challenge um? Welche Innovationen ergeben sich in den Bereichen Wissens- und Vertragsmanagement, Human Resources und Projekt- und Prozessmanagement? Bahnt sich von Seiten der Rechtsabteilung eine Revolution an?


Bucerius-Anwaltsprogramm "Vom Juristen zum Berater" am 28. November 2014

Um als Anwalt beruflich erfolgreich zu sein, bedarf es – neben einer fundierten juristischen Ausbildung – überfachlicher Kompetenzen, die den Juristen zu einem gesuchten und erfolgreichen Berater machen. Genau hier setzt das Bucerius-Anwaltsprogramm unterstützt Associates systematisch auf dem Weg vom Juristen zum Berater. Am 28. November 2014 wird das Thema "Juristisches Projektmanagement" betrachtet.


Bucerius Maritime Executive Lectures am 28. November 2014, 14.00 Uhr

Am 28. November 2014 (14.00 – 18.00 Uhr) behandeln die Dozenten Carsten Grau (L2C Luecke & Partner Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater) und Peter Wölk (Zeller Associates Management Services GmbH) das Thema „P&I-Versicherung in der Praxis“.


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Externe Veranstaltungen

Unser Haus ist Ihr Haus!

Bucerius Event führt exklusive Veranstaltungen in der Bucerius Law School, im Bucerius Kunst Forum und im Goßlerhaus in Hamburg-Blankenese durch. Das Bucerius Event-Team freut sich über Ihre Anfrage.

Kontakt: Bucerius Education GmbH, Bucerius Conference & Event Management, Jungiusstr. 6, 20355 Hamburg; www.bucerius-event.de, bucerius-event@law-school.de, Tel.: (040) 3 07 06 – 217

– Die Bucerius Education GmbH ist eine Tochter der Bucerius Law School gemeinnützige GmbH –

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Impressum

Bucerius Law School
Hochschule für Rechtswissenschaft
Jungiusstraße 6
20355 Hamburg

Hochschulleitung
Professor Dr. Karsten Thorn, LL.M. (Präsident komm.)
Dr. Hariolf Wenzler (Geschäftsführer)
Benedikt Landgrebe (stellv. Geschäftsführer)

Trägergesellschaft
Bucerius Law School
Hochschule für Rechtswissenschaft gGmbH
Jungiusstraße 6
20355 Hamburg

Geschäftsführung
Dr. Hariolf Wenzler (Geschäftsführer)
Benedikt Landgrebe (stellv. Geschäftsführer)

Sitz der Gesellschaft
Freie und Hansestadt Hamburg
Amtsgericht Hamburg, HRB 75325
Steuernummer: 17/424/06683
USt-Identifikationsnummer (USt-IdNr.): DE212998891

Redaktion und Kontakt
Klaus Weber, Hochschulkommunikation
Thomas Hilburger (technische Umsetzung und Design), Hochschulkommunikation
Annalena Brokering, studentische Redakteurin
Isabella Naujoks, studentische Redakteurin
Antonia von Treuenfeld, studentische Redakteurin
Samuel Weitz, studentischer Redakteur

Tel.: (040) 3 07 06 – 152
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Fotos
Bucerius Law School

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