Newsletter der Bucerius Law School – März 2014

Editorial

Dr. Hariolf Wenzler, Geschäftsführer der Bucerius Law School
Dr. Hariolf Wenzler, Geschäftsführer der Bucerius Law School

Liebe Freunde der Bucerius Law School,

"Thought Leadership" ist schwer zu übersetzen – "Vordenkertum" oder "Querdenkertum" sind mögliche passende Bedeutungen im Deutschen (nachdem offenbar niemand mehr einfach nur nachdenken will). Gemeint ist jedenfalls das, was man von einer Hochschule am ehesten erwarten darf: Was sind die Fragen von morgen, welche Themen werden uns – als Individuen, als Gesellschaft -  künftig beschäftigen?

Der Newsletter zeigt, wie sehr uns dies antreibt: Vom ersten Online-Kurs der Bucerius Education GmbH, der sich mit dem Thema "Geschäftsentwicklung in Kanzleien" an Anwälte richtet, über zahlreiche Vorträge zu den großen Zukunftsfragen bis hin zum Symposium über "Kunst und Recht" zu Ehren von Professor Karsten Schmidt anlässlich seines 75. Geburtstages. Er selbst ist der lebende Beweis für "Thought Leadership": Oft hat der BGH viele Jahre gebraucht, bis er "KS" schließlich doch folgte. Ein Mann, der mich im Einstellungsgespräch damals fragte, ob ich die Freude über die Schönheit eines Gedankens nachvollziehen könne, der sich selbst von Ideen zu ernähren scheint, Diskussionen mit den Studenten liebt und sich eine Art kindliche, will heißen: unvoreingenommene Neugier bewahrt hat. Eine Eigenschaft, der wir uns auch als Hochschule verschrieben haben. Dass wir uns nie als "enge" juristische Hochschule begreifen, sondern den Blick auf Phänomene und Methoden richten, die man modern "interdiszplinär" nennen würde, war immer schon unser Anspruch an uns selbst – und Ihrer an uns. Bleiben Sie uns zugetan, gerne anspruchsvoll und gerne unvoreingenommen neugierig.

Viel Freude beim Lesen des Newsletters wünscht
Ihr
Hariolf Wenzler

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RECHT UND KUNST

Symposium zu Ehren von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt

Herzlichen Glückwunsch, lieber Professor Karsten Schmidt!
Herzlichen Glückwunsch, lieber Professor Karsten Schmidt!

Studierende, Alumni und viele weitere Gäste aus ganz Deutschland kamen am 31. Januar 2014 in die Bucerius Law School zum Symposium "Recht und Kunst" anlässlich des 75. Geburtstags von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt. Es verknüpfte Schmidts rechtswissenschaftliches Schaffen mit seiner Leidenschaft für die Kunst. Der Jubilar und die Gäste hörten nach der Begrüßung durch die Präsidentin der Hochschule, Doris König, und des Vorstandsvorsitzenden der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Michael Göring, Vorträge über neue Raubkunstpolitik in Deutschland sowie persönlichkeitsrechtliche Grenzen der bildenden Kunst.

Dem Thema der Raubkunst widmeten sich Stefan Koldehoff, Redakteur des Deutschlandradios und Autor des Buchs "Die Bilder sind unter uns. Das Geschäft mit der NS-Raubkunst", und Peter Raue, langjähriger Vorsitzender des Vereins der Freunde der Nationalgalerie in Berlin, Jurist und Honorarprofessor für Urheberrecht an der Freien Universität Berlin. Während sich Koldehoff für ein deutsches Raubkunstgesetz sowie die Gründung einer deutschen Bundesstiftung für Raubkunst einsetzte, wies Raue diese Forderungen zurück. In der anschließenden Diskussion, moderiert von Andreas Hoffmann, Geschäftsführer des Bucerius Kunst Forums, ging es vorallem um den aktuellen "Gurlitt-Fall" und um das in Österreich geltende Raubkunst-Gesetz.

Im zweiten Teil des Symposiums sprach Haimo Schack nach einer Einführung von Florian Faust, Lehrstuhlinhaber Privatrecht IV, über die persönlichkeitsrechtlichen Grenzen der bildenden Kunst. Schack ist Direktor des Instituts für Europäisches und Internationales Privat- und Verfahrensrecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Verfasser des Handbuchs "Kunst und Recht". Er führte den Teilnehmern anhand zahlreicher Beispiele vor Augen, wie schmal der Grat zwischen Kunstfreiheit und allgemeinem Persönlichkeitsrecht sein kann, und brachte sie mit einigen Karikaturen zum Schmunzeln. Jubilar Schmidt dankte für dieses besondere Geburtstagsgeschenk, das die Hochschule in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung ausgerichtet hatte.

Samuel Weitz, Student

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FORSCHUNG UND LEHRE

INSTITUT FÜR UNTERNEHMENS- UND KAPITALMARKTRECHT

Diskussion um die Konsequenzen der Bankenunion

V.l.n.r.: Professor Dr. Rüdiger Veil, Dr. Andreas Dombret, Professor Dr. Jörn Axel Kämmerer
V.l.n.r.: Professor Dr. Rüdiger Veil, Dr. Andreas Dombret, Professor Dr. Jörn Axel Kämmerer

Am 13. Februar 2014 luden das Institut für Unternehmens- und Kapitalmarktrecht (IUKR) und die Bucerius Law School in den Moot Court zu einem Vortrag mit dem Thema "Die Bankenunion als Baustein einer stabilen Währungsunion" ein. Mit dem Ökonomen Dr. Andreas Dombret konnte ein namhafter Redner gewonnen werden. Dombret ist seit Mai 2010 Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank und dort verantwortlich für das Ressort Finanzstabilität, Statistik und Risiko-Controlling.

Seine Ausführungen begann Dombret mit der Darstellung des "Teufelskreises", der entstehen würde, wenn sich Staaten bei Banken und Banken bei Staaten in Schieflage "ansteckten". Solche Situationen müssten in Zukunft vermieden werden, mahnte der Vortragende. Im Weiteren erläuterte er der aus Studierenden, Doktoranden, Professoren und Freunden der Hochschule zusammengesetzten Zuhörerschaft, welche Maßnahmen aus Sicht der Bundesbank hierfür denkbar wären. Dabei sei aus europäischer Sicht die Bankenunion das "größte europäische Projekt seit der Einführung unserer Währung". Er forderte einen Kulturwandel bei den Banken ein, wonach diese ihr Handeln nicht nur an den Gesetzen, sondern ebenso am "Anstand" orientieren sollten.

An den Vortrag schloss sich eine lebendige Diskussion an, bei der Dombret sämtliche Fragen aus dem Publikum beantwortete. Besonders die anwesenden Studierenden lieferten dabei interessante Beiträge und Anstöße.

Mareike Aisenbrey, wissenschaftliche Mitarbeiterin

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"MANN ÜBER BORD!"

Alumni zeigen, wie sich das Leben auf See im Seearbeitsrecht widerspiegelt

Robert Peetz (links) und Jörg Noltin
Robert Peetz (links) und Jörg Noltin

Indem er Praktiker zu Gastvorträgen an die Hochschule einlädt, gibt Professor Dr. Matthias Jacobs den Studierenden des Schwerpunktbereichs "Arbeit, Wirtschaft und Soziales" einen Einblick, wie arbeitsrechtliche Kenntnisse im späteren Berufsleben angewendet werden können. Zum Auftakt im Jahr 2014 feierte die traditionelle Vortragsreihe am 5. Februar eine Premiere: Erstmals referierten zwei Alumni der Hochschule über ihre Tätigkeiten. Jörg Noltin, Anwalt bei der Seerechts-Boutique Dabelstein & Passehl, und Robert Peetz vom Verband Deutscher Reeder widmeten sich unter dem Titel "Mann über Bord" dem Seearbeitsrecht.

Grundlegend, so Noltin, sei die Erkenntnis, dass "das Leben auf See" ganz anders als das Leben auf dem Festland sei. Die Seeleute seien abgeschnitten von der Außenwelt, ihr Arbeitsrhythmus sei weniger von Tagen und Wochen bestimmt, sondern vom Erreichen und Verlassen des Hafens. Das spiegelt sich im Recht wider. So können Seeleute ihren Lohn (der im Jargon "Heuer" heißt) vom Reeder in bar in jedem Hafen verlangen, um zu verhindern, dass sie bei einem Landgang fernab des heimatlichen Kontos mittellos sind. Geregelt wird dies, wie viele weitere Besonderheiten, im erst vor wenigen Monaten in Kraft getretenen Seearbeitsgesetz, das für gerade einmal 20.000 deutsche Seeleute relevant ist. Die geringe Zahl lässt sich auch dadurch erklären, dass auf See das "Recht der Flagge" gilt. Eine deutsche Flagge sei verglichen mit anderen Staaten teuer, erklärt Peetz, weshalb es zu "Ausflaggungen" deutscher Schiffe komme – womit die Seeleute auch dem deutschen Arbeitsrecht entzogen werden. Durch zahlreiche Anekdoten gelang es den beiden Referenten, den ohnehin nur wenige Kilometer von der Hochschule gelegenen Hamburger Hafen gedanklich noch ein bisschen näher zu rücken.

Christoph Fuchs, Student

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ARBEITSRECHTLICHES PRAKTIKERSEMINAR FÜR NORDDEUTSCHLAND

Professor Dr. Roland Schwarze informiert über "Aktuelle Rechtsprechung zur Haftung des Arbeitnehmers"

Professor Dr. Roland Schwarze
Professor Dr. Roland Schwarze

Am 6. Februar 2014 luden Professor Dr. Matthias Jacobs, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht an der Bucerius Law School, und Professor Dr. Hartmut Oetker, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, ein weiteres Mal zum Arbeitsrechtlichen Praktikerseminar für Norddeutschland an die Bucerius Law School ein.

Etwa 250 Fachanwälte, Unternehmens- und Verbandsjuristen, Vertreter der Arbeitsgerichtsbarkeit aus ganz Norddeutschland sowie interessierte Studierende und Doktoranden wurden im voll besetzten Auditorium von Professor Dr. Roland Schwarze, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, über "Aktuelle Rechtsprechung zur Haftung des Arbeitnehmers" informiert. Schwarze referierte in seinem anspruchsvollen, zugleich aber sehr lebhaften Vortrag aktuelle Schwerpunkte aus der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts. Anhand zahlreicher praktischer Beispiele erläuterte er die verschiedenen durch richterliche Rechtsfortbildung entwickelten arbeitsrechtlichen Sonderregelungen, die die allgemeinen zivilrechtlichen Haftungsnormen abändern. Der Vortrag wurde von einer engagierten Diskussion auf hohem fachlichen Niveau begleitet.

Besonderer Dank gilt dem Hamburger Verein für Arbeitsrecht e.V. für die freundliche finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.

Christoph Fuchs, Student

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"EUROPÄISCHES KAPITALMARKTRECHT"

Zweite Auflage des Werks von Professor Dr. Rüdiger Veil erschienen

Die Neuauflage des von Professor Dr. Rüdiger Veil herausgegebenen Buchs "Europäisches Kapitalmarktrecht" erschien im Februar 2014 im Mohr Siebeck Verlag. Es behandelt die Reformen des Marktmissbrauchs- und Transparenzrechts und trägt den Neuregelungen für Ratingagenturen und Leerverkäufen Rechnung, wobei die europäische Perspektive beibehalten und die Regulierung und Aufsichtspraxis in Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich, Schweden, Italien sowie dem Vereinigten Königreich berücksichtigt wird.

Das Autorenteam hat sich darüber hinaus unter anderem mit der Transparenz der Corporate Governance börsennotierter Aktiengesellschaften und den Informationspflichten von Banken bei der Anlageberatung beschäftigt. Zudem wird die wegen massiver Manipulationsvorwürfe derzeit im Blickpunkt stehende Regulierung von Benchmarks erörtert. Das Werk schließt mit einem umfassenden Ausblick auf die Weiterentwicklung des Europäischen Kapitalmarktrechts.

Daniel Klingenbrunn, wissenschaftlicher Mitarbeiter

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DISSERTATION ABGESCHLOSSEN

Volker Steffahns Dissertation verbindet Argumentationsmethodik und Rechtsdidaktik

Volker Steffahn (rechts) mit seinem Doktorvater Professor Dr. Hans Kudlich
Volker Steffahn (rechts) mit seinem Doktorvater Professor Dr. Hans Kudlich

Am 23. Januar 2014 hat Volker Steffahn seine Dissertation "Methodik und Didaktik der juristischen Problemlösung" in der mündlichen Promotionsprüfung in Erlangen erfolgreich verteidigt. Betreut wurde die Arbeit von Professor Dr. Hans Kudlich, Inhaber eines strafrechtlichen Lehrstuhls an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und davor an der Bucerius Law School.

Die Dissertation beinhaltet ein Plädoyer für die Vermittlung von rechtswissenschaftlicher Methodenkompetenz als echter zweiter Säule neben dem rechtsdogmatischen Fachwissen. Hierfür zeigt der Verfasser insbesondere das didaktische Potenzial der Auslegungs-Kanones auf und entwickelt darüber hinaus ein Modell für fächerübergreifende "Kanones der Abwägung". Die Arbeit mündet in praktisch umsetzbare Unterrichtskonzepte und -formate.

Die Promotion ist berufsbegleitend entstanden: Volker Steffahn ist seit 2004 Mitarbeiter an der Bucerius Law School, zunächst am Lehrstuhl für Öffentliches Recht III von Professor Dr. Michael Fehling, dann als Studienleiter am Zentrum für Juristisches Lernen. Dort ist er insbesondere verantwortlich für den Einführungskurs im Propädeutikum und weiterführende Veranstaltungen im Bereich juristischer Lern-, Anwendungs- und Argumentationsmethodik, berät Studierende in der Klausurenklinik (vor allem im Öffentlichen Recht) und leitet Tandemkurse (studentische Korrektur auf Gegenseitigkeit) sowie verschiedene Schulungen.

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DISSERTATION ABGESCHLOSSEN

Nina Tholuck legt Arbeit zum Konzernarbeitsrecht vor

Nina Tholuck und Professor Dr. Matthias Jacobs
Nina Tholuck und Professor Dr. Matthias Jacobs

Am 9. Januar 2014 wurde Nina Tholuck nach bestandener mündlicher Prüfung mit ihrer Dissertation zum Thema "Sozialplandotierung durch die Einigungsstelle bei verbundenen Unternehmen" promoviert. Betreut wurde die Arbeit von Professor Dr. Matthias Jacobs, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht.

In der Arbeit wird die Frage beleuchtet, ob eine Einigungsstelle, die über den Umfang eines Sozialplans zu entscheiden hat, berücksichtigen muss, dass das Arbeitgeberunternehmen in einen leistungsstarken Konzern eingebunden ist. Die Verfasserin bejaht diese Frage. Sie analysiert, in welchen Konstellationen eine Berücksichtigung des Konzerns geboten ist, und erläutert, auf welche Weise die Konzernzugehörigkeit einzubeziehen ist. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf der kritischen Überprüfung der Rechtsfigur des sogenannten "Bemessungsdurchgriffs". Diese Rechtsfigur wurde von Literatur und Rechtsprechung als Lösungsmechanismus in Anlehnung an die Rechtsprechung des BGH zum  "qualifiziert faktischen Konzern" entwickelt. Vor dem Hintergrund stetiger Veränderungen in der Rechtsprechung zum Konzernhaftungsrecht stellt die Verfasserin als Ergebnis eine Lösungsmethode vor, die auf der Rechtsfigur des Bemessungsdurchgriffs basiert, aber unabhängig von etwaigen Veränderungen im Konzernhaftungsrecht angewendet werden kann.

Nina Tholuck ist Absolventin der Bucerius Law School (Jahrgang 2005). Zurzeit ist sie Referendarin am Hanseatischen Oberlandesgericht.

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DISSERTATION ABGESCHLOSSEN

Stephan Schneider legt Arbeit zum Sanierungsgesellschaftsrecht vor

V.l.n.r.: Professor Dr. Florian Faust, Professor Dr. Holger Fleischer, Stephan Schneider, Professor Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt
V.l.n.r.: Professor Dr. Florian Faust, Professor Dr. Holger Fleischer, Stephan Schneider, Professor Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt

Am 18. Februar 2014 wurde Stephan Schneider nach einem Vortrag zu dem Thema "Vergütung von Sanierungsberatern – Insolvenzanfechtung und Organhaftung" promoviert. Seine Dissertation mit dem Titel "Sanieren oder Ausscheiden? Die mitgliedschaftliche Treuepflicht als Lösungsinstrument für Binnenkonflikte bei der außergerichtlichen Sanierung von Personen- und Kapitalgesellschaften" wurde von Professor Dr. Holger Fleischer, Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, betreut. Das Zweitgutachten verfasste Professor Dr. Rüdiger Veil.

Schneider nimmt in seiner Dissertation ein aufsehenerregendes Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2009 zum Anlass, die Pflichten der Gesellschafter von Personen- und Kapitalgesellschaften bei Sanierungen im Vorfeld einer Insolvenz zu untersuchen. Im ersten Teil der Arbeit behandelt Schneider die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Sanierungen, wobei er rechtsökonomische Begründungsmuster und insolvenzrechtliche Wertungen einbezieht. Im zweiten Teil entwickelt er aus dem bisherigen Fallmaterial eigene Leitlinien zur Konkretisierung der Pflichtenlage der Gesellschafter. Im dritten Teil wendet er diese auf typische Konfliktsituationen in Sanierungssituationen an.

Schneider studierte Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seit 2012 ist er Referendar am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg.

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VERANSTALTUNGEN

TAGUNG ZUR PERSÖNLICHKEITSFÖRDERUNG IM STUDIUM

Studium generale Netzwerk Nord diskutiert Ziele, Inhalte und Instrumente überfachlicher Studienangebote

Austausch zwischen Dozenten, Programmverantwortlichen und Forschenden aus ganz Deutschland
Austausch zwischen Dozenten, Programmverantwortlichen und Forschenden aus ganz Deutschland

Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen aus ganz Deutschland kamen am 31. Januar 2014 bei der zweiten Tagung des Studium generale Netzwerk Nord an der Bucerius Law School zusammen, um gemeinsam zum Thema "Persönlichkeitsförderung im Studium – Ziele, Inhalte und Instrumente überfachlicher Studienangebote" zu diskutieren. Am Vormittag sprachen der Psychologe Professor Dr. Malte Mienert von der European New University, Kerkrade, und der Erziehungswissenschaftler Professor Dr. Gernot Graeßner von der Europäischen Fernhochschule Hamburg über Begriffe und Konzepte von Persönlichkeit in ihrer jeweiligen Disziplin sowie die Ansatzpunkte für Persönlichkeitsförderung, die sich daraus ergeben. Nach der aufschlussreichen Gegenüberstellung der Ansätze wurde am Nachmittag in fünf Workshops weitergearbeitet. Darin setzten sich Dozenten, Programmverantwortliche und Forschende mit Fragestellungen zum Spannungsverhältnis zwischen Bildung und Ausbildung sowie zur Studienmotivation auseinander. Auch die Bedeutung fachübergreifender Lehre als Entwicklungschance für Studierende und Lehrende und der Wert interkultureller sowie kreativer Kompetenz als Entwicklungsfaktoren im Studium waren Gegenstand der Diskussion.

Das Studium generale Netzwerk Nord existiert seit mehr als drei Jahren als Plattform zum Austausch über interdisziplinäre Bildungsangebote. Mitglieder des Netzwerks sind die HafenCity Universität Hamburg, die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr, die Technische Universität Hamburg-Harburg, die Leuphana Universität Lüneburg und die Bucerius Law School.

Dagmar Willems, Programmkoordinatorin Studium generale

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STUDIUM GENERALE

MARKT, MENSCH & MORAL

Unüberwindlicher Konflikt zwischen Globalisierung und Gerechtigkeit?

V.l.n.r.: Professor Dr. Michael Göring, Dr. Katrin Schlecht, Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Michael Leisinger, Rüdiger Jungbluth, Professor Dr. Doris König, Professor h.c. Karl Schlecht, Professor Dr. Dr. h.c. mult. Otfried Höffe
V.l.n.r.: Professor Dr. Michael Göring, Dr. Katrin Schlecht, Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Michael Leisinger, Rüdiger Jungbluth, Professor Dr. Doris König, Professor h.c. Karl Schlecht, Professor Dr. Dr. h.c. mult. Otfried Höffe

Zum Verhältnis von Ethik und Ökonomie sprach am 29. Januar 2014 Professor Dr. Dr. h.c. mult. Otfried Höffe, Emeritus des Lehrstuhls für Philosophie an der Eberhard Karls Universität Tübingen, im bis auf den letzten Platz gefüllten Heinz Nixdorf-Hörsaal der Bucerius Law School. Sein Prolog eröffnete die Veranstaltungsreihe "Markt, Mensch & Moral", die von der Karl Schlecht Stiftung in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius im Rahmen des Studium generale der Bucerius Law School durchgeführt wird. Vor dem Hintergrund fortschreitender Liberalisierung und Globalisierung von Märkten soll an insgesamt vier Abenden über Perspektiven einer Wirtschaftsethik für das 21. Jahrhundert diskutiert werden.

Höffe zeichnete ein Bild der Gerechtigkeit als einer universellen Leitidee der Menschheit, die über Kulturgrenzen und Epochen hinweg existiere. Deshalb liege im Streben nach Gerechtigkeit in der modernen Welt auch großes einigendes Potenzial, das Differenzen in anderen Bereichen überbrücken könne. Höffe legte grundlegende Gedanken der Gerechtigkeitstheorie dar und machte dabei die Unterscheidung zwischen institutioneller und personeller Gerechtigkeit deutlich. Nach dem Vortrag moderierte Rüdiger Jungbluth, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, eine Podiumsdiskussion, sodass auch das Publikum die Gelegenheit hatte, Höffe zu aktuellen Fällen wie Steuerflucht oder Gehaltsstrukturen in Unternehmen zu befragen.

Samuel Weitz, Student

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"FORUM MANAGER" ZU GAST AN DER HOCHSCHULE

Michael Behrendt über Hapag-Lloyd und die Schifffahrtsbranche

Fernsehsender Phoenix mit Ü-Wagen, Kameras und Scheinwerfern auf dem Campus
Fernsehsender Phoenix mit Ü-Wagen, Kameras und Scheinwerfern auf dem Campus

Im Rahmen der Reihe "Forum Manager" war Michael Behrendt, Vorsitzender der Hapag-Lloyd AG, am 12. Februar 2014 zu Gast an der Bucerius Law School. Die Veranstaltungsreihe ist ein gemeinsames Projekt vom Fernsehsender Phoenix und der Süddeutschen Zeitung: Sigmund Gottlieb vom Bayerischen Fernsehen und Marc Beise von der Süddeutschen Zeitung befragen wöchentlich Konzernchefs deutscher Unternehmen über die aktuelle Lage in ihrer Branche, ihren Beruf und den persönlichen Lebensweg.

Die Sendung für den 16. Februar 2014 wurde im Auditorium der Hochschule aufgenommen, wo Behrendt zunächst zur Schifffahrtsbranche Stellung nahm. Dort herrsche seit einigen Jahren eine anhaltende Krise, die im "annus horribilis" 2009 mit der Wirtschaftskrise begann. Vorher hatte die Branche über Jahrzehnte ein stetiges großes Wachstum verzeichnet und eine derartige Krise nicht einkalkuliert. Behrendt äußerte sich auch zur aktuellen Lage in seinem Unternehmen und berichtete von der geplanten Fusion mit einem chilenischen Partner, die schon bald vonstatten gehen könne. Dadurch würde Hapag-Lloyd seine Marktposition stärken und die Rolle einer "echten Nummer vier" in der Branche einnehmen. Der zweimal gescheiterte Börsengang von Hapag-Lloyd werde aber wohl nicht in absehbarer Zeit vollzogen – zumindest nicht in Behrendts noch bis Juni 2014 dauernder Amtszeit. Nach dieser wird er sich  im Anschluss an eine Karenzzeit, die er zum Teil an der Nordsee verbringen möchte, vermutlich für einen Posten im Aufsichtsrat der Hapag-Lloyd AG entscheiden.

Neben dem interessanten Interview konnten die Studierenden auch eine TV-Aufzeichnung mit Ü-Wagen, Kameras und unzähligen Scheinwerfern verfolgen. Vor einer großen Kulisse wurde das Gespräch gefilmt und bei Phoenix ausgestrahlt.

Samuel Weitz, Student

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KARRIERE MIT QUOTE? WIE FRAUEN IN FÜHRUNG GEHEN

"Männer mögen keine Frauen, die klüger sind als sie"

Die Podiumsteilnehmerinnen im Heinz Nixdorf-Hörsaal
Die Podiumsteilnehmerinnen im Heinz Nixdorf-Hörsaal

Warum genau unterscheiden sich Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen von Frauen immer noch so stark von denen gleich qualifizierter Männer? Dies war eine der zentralen Fragen, die bei der Veranstaltung "Karriere mit Quote? Wie Frauen in Führung gehen" diskutiert wurden. Zu Gast waren Bettina Lentz, Leiterin des Personalamts, Freie und Hansestadt Hamburg, Julia Merkel, verantwortlich für den Bereich Global Human Resources bei Esprit, Monika Schulz-Strelow, Unternehmensberaterin und Präsidentin von "FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte" sowie Dr. Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin und Senior Associate der Open Society Initiative for Europe.

Der Schwerpunkt dieses Abends lag auf der Ursache der stetigen Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts. Ein Grund hierfür sei, so Lentz, dass nach wie vor das Bild vorherrsche, dass eine qualifizierte Führungspersönlichkeit zwangsläufig mindestens 1,80 m groß sein und eine tiefe Stimme haben müsse. Zum anderen aber würden sich viele Frauen lieber mit einer niedrigeren Position zufrieden geben, um schwierige Situationen in einem möglicherweise ausschließlich männlichen Umfeld zu vermeiden. Ergänzend hierzu erläuterte Schulz-Strelow: "Wenn wir uns nicht selber richtig positionieren, dann nutzt uns auch die Quote nichts, und wir stoßen ab 40 an die sogenannte gläserne Decke." Und mit einem Appell forderte sie das größtenteils weibliche Publikum auf: "Nutzt die Spielregeln der Männer und seht zu, dass sie euch nach vorne bringen!"

Antonia von Treuenfeld, Studentin

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TALK BEI TAYLOR WESSING

Dr. Axel Freiherr von dem Bussche provoziert mit Thesen zum Datenschutz

V.l.n.r.: Maja Stadler-Euler, Dr. Ulrike Pluschke, Dagmar Willems, Dr. Axel Freiherr von dem Bussche
V.l.n.r.: Maja Stadler-Euler, Dr. Ulrike Pluschke, Dagmar Willems, Dr. Axel Freiherr von dem Bussche

"Wir werden uns an einen neuen Umgang mit vertraulichen Daten gewöhnen – und gewöhnen müssen. Irgendwann finden wir das sicher völlig normal, dass jeder alles über uns weiß." Dies war nur eine der Aussagen, mit denen Dr. Axel Freiherr von dem Bussche, Partner bei Taylor Wessing, Studierende der Bucerius Law School überraschte. Letztere waren am 22. Januar 2014 der Einladung von Maja Stadler-Euler gefolgt und hatten sich in einem der Konferenzräume der Sozietät versammelt, um zu hören, wie Bussche über die Auswirkungen der NSA-Affäre auf die Beratungspraxis sprach.

Bussche ist spezialisiert auf die Technologiebranche und den Bereich Datenschutz und erläuterte, dass dieser bis vor wenigen Jahren noch ein wenig beachtetes Randgebiet gewesen sei. Durch drei Datenschutzskandale in bekannten Unternehmen im Jahr 2008 sei es allerdings immer mehr ins Blickfeld gerückt. Problematisch sei, dass viele Menschen sich mit dem Thema Datenschutz gar nicht beschäftigen oder etwas an ihrem eigenen Verhalten ändern wollen würden. Beispielhaft fragte der Referent das Publikum, wer alles Nachrichtendienste wie "WhatsApp" nutzen würde. Fast alle meldeten sich – ebenso wie bei der darauffolgenden Frage, welche der Nutzer dabei ständig ein ungutes Gefühl haben würden, weil sie nicht wüssten, wer verschickte Nachrichten alles lesen könne.

Zum Abschluss des gelungenen Abends diskutierten die Studierenden in Einzelgesprächen mit Anwälten von Taylor Wessing und genossen dabei Wein, Häppchen und den beeindruckenden Blick über die HafenCity.

Antonia von Treuenfeld, Studentin

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WOHIN STEUERT EUROPA?

Europäische Nation vs. europäische Nationalismen – Podiumsdiskussion spiegelt europäische Stimmung wider

Internationale Podiumszusammensetzung
Internationale Podiumszusammensetzung

Zu dieser brisanten Frage lud das Studium generale am 19. Februar 2014 zu einer Podiumsdiskussion ein. Der Brüssel-Korrespondent der Zeit, Matthias Krupa, moderierte das Gespräch zwischen György Dalos, einem ungarischen Schriftsteller, Pascal Thibaut, einem französischen Journalist und Deutschlandkorrespondent, sowie Dr. Sabine von Oppeln, der stellvertretenden Leiterin der "Arbeitsstelle Europäische Integration". Damit war bereits die Podiumszusammensetzung typisch europäisch: Akteure aus drei verschiedenen Ländern, ansässig in Berlin, stellten ihre verschiedenen Einschätzungen zu Europa dar.

Zum einen die Hoffnungen und Erwartungen, die Staaten, die nicht unter Putins Einfluss leben wollen, bezüglich der EU hegen. So beschrieb Dalos zum einen Ungarns Enttäuschung über den immer noch nicht eintretenden wirtschaftlichen Fortschritt und folgerte daraus, dass die Erwartungen an Europa eventuell zu groß seien. Zum anderen erläuterte er die Angst, dass der wachsende Nationalpopulismus eine echte Bedrohung für die EU darstelle. Oppeln befürchtete, dass bei den Europawahlen bis zu 25% der Sitze an rechte Parteien gehen. Hierfür machte Thibaut das Fehlen einer unmittelbaren Identifikation mit der EU verantwortlich – viele Vorgänge seien zu intransparent. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Krise stimmten alle Vortragenden darin überein, dass es die Vereinigten Staaten von Europa in absehbarer Zeit wohl nicht geben werde.

Die anschließende offene Diskussionsrunde spiegelte die aufgeheizte Stimmung in Europa wider: Von äußerst europakritischen Fragen ging es über zu eindringlichen Appellen, die EU wertzuschätzen und im Mai unbedingt zur Wahl zu gehen. Somit war die Veranstaltung in allerlei Hinsicht eine Anregung zum Nachdenken.

Isabella Naujoks, Studentin

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STUDIUM PROFESSIONALE

KARTELLRECHT – WAS GEHT DA EIGENTLICH?

"Rechtsnische" Kartellrecht: im Studium ein Randgebiet, für die europäische Wirtschaftsordnung dominierend

Dr. Fabian Badtke
Dr. Fabian Badtke

Professor Dr. Karsten Metzlaff und Dr. Fabian Badtke (Noerr LLP) waren am 30. Januar 2014 zu Gast in der Bucerius Law School, um im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Die Rechtsnische" des Studium professionale das Kartellrecht vorzustellen. Bezogen auf das Studium mag diese Einordnung des Kartellrechts sicher zutreffen, führt es in den Hochschulen doch ein Schattendasein. Ganz anders in der juristischen Praxis: Dort ist das Kartellrecht kein Randbereich, sondern dominiert die Wirtschaftsordnung in Europa, wie Metzlaff und Badtke in ihrem interaktiven Vortrag feststellten.

Am Beispiel von Begegnungen mit Stahlprodukten, Fahrstühlen und Süßwaren auf ihrer Anfahrtsstrecke von Berlin nach Hamburg machten sie deutlich, wie präsent Kartelle für jedermann im Alltag sind, ohne dass dies bewusst wahrgenommen wird. Die Summe aller von der Europäischen Kommission verhängten Bußgelder für Kartelle sei in den vergangenen Jahrzehnten stetig gestiegen – folglich spiele das Kartellrecht eine immer wichtigere Rolle. Exemplarisch stellten Metzlaff und Badtke das Schienenkartell vor, in dessen Rahmen große Stahlunternehmen Absprachen getroffen hatten, um die Preise hoch zu halten. Die Beteiligten ließen sich besonders außergewöhnliche Tarnungen der Preisangaben einfallen und tauschten die Daten getarnt als Börsenwerte oder gar Lottozahlen aus. Am Ende des praxisbezogenen Vortrags hatten die Studierenden die Gelegenheit, mit den beiden Rechtsanwälten über das Kartellrecht zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Samuel Weitz, Student

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BESUCH IN DER RECHTSABTEILUNG VON SIEMENS

Spannende Abwechslung vom Jura-Alltag

Das ruft Stirnrunzeln hervor: Juristischer Nachwuchs erhält eine physikalische Einführung
Das ruft Stirnrunzeln hervor: Juristischer Nachwuchs erhält eine physikalische Einführung

In einem Punkt waren sich alle Teilnehmenden einig: So viele Fragen wurden wohl noch nie bei einer Veranstaltung des Studium professionale gestellt. Die Zeit verging wie im Flug – passend zum Thema, denn am 13. Februar 2014 besuchten Studierende der Bucerius Law School die Rechtsabteilung von Siemens Wind Power. Nicht nur mit der unternehmerischen Struktur als Weltkonzern mit internationalen Arbeitsmöglichkeiten machte Dr. Jürgen Cloppenburg seinen Arbeitsplatz schmackhaft, sondern auch mit der spannenden Verbindung von Technik und Recht.

In seinem Arbeitsalltag muss der Jurist vor allem die Problematik der Verträge einschätzen können, die er mit Auftraggebern von Siemens verhandelt. Dafür lässt er sich nicht selten Fragen wie den Aufbau eines Rotors von seinen Ingenieurskollegen erklären – Details, die das technische Verständnis der Studenten auf die Probe stellten. Während die Erklärung bei manchen eine schauderhafte Erinnerung an Schulzeiten hervorrief, bombardierten andere den Vortragenden mit weiteren Fragen. Faszination rief die logistische Bewerkstelligung der Lieferung dieser Windanlagen hervor: Mit einem Radius von bis zu 150 Metern übertreffen sie selbst die Spannweite eines Airbus A380. Vielen war schwer vorstellbar, dass manche Windkraftanlagen wegen der hohen Fledermaus-Todesrate zu bestimmten Nachtzeiten abgestellt werden müssen.

Die anschauliche Verknüpfung technischer Details mit juristischen Problemen bewies erneut, welche vielfältigen Berufschancen das Jurastudium bietet. Die Möglichkeiten für ein Praktikum oder eine Referendariatsstation bei Siemens stießen daher auf großes Interesse.

Isabella Naujoks, Studentin

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BERUFSBILD: UNTERNEHMENSJURIST

Alumni berichten über ihre Erfahrungen außerhalb einer Großkanzlei

V.l.n.r.: Dr. Malte Wienker, Dr. Frederike Wewerka, Dr. Annette Bärwinkel, Dr. Thilo Reimers und Alice Blezinger
V.l.n.r.: Dr. Malte Wienker, Dr. Frederike Wewerka, Dr. Annette Bärwinkel, Dr. Thilo Reimers und Alice Blezinger

Wie sieht eigentlich der Alltag eines Hochschulabsolventen aus, der sich anstatt für den Weg in die Großkanzlei für die Arbeit in einem Unternehmen entscheidet? Diese Frage lockte zahlreiche Studierende und Ehemalige der Bucerius Law School am 23. Januar 2014 zu der Veranstaltung "Berufsbild: Unternehmensjurist" des Studium professionale.

Vier Alumni stellten an diesem Abend ihr Unternehmen und ihren persönlichen Werdegang vor. Alice Blezinger, Hochschuljahrgang 2003, ist Referentin des kaufmännischen Geschäftsführers bei der Degeto Film-GmbH, einer Tochter der ARD. Dr. Frederike Wewerka, die an der Bucerius Law School im Wirtschaftsstrafrecht promovierte, ist Legal Counsel und Assistentin der Unternehmensleitung bei der Friedrich Lürßen Werft GmbH & Co. KG und arbeitet dort an der Schnittstelle zwischen kaufmännischen und juristischen Themen. Dr. Thilo Reimers ist nach kartellrechtlicher Promotion bei der Deutschen Bahn als Senior Counsel für ebendieses Rechtsgebiet verantwortlich und Dr. Malte Wienker, Jahrgang 2001, berät die Axel Springer SE im Arbeitsrecht.

Besonders interessierte das Publikum natürlich, worin genau die Unterschiede zur Arbeit in einer Großkanzlei lägen. Übereinstimmend beantworteten die Referenten die Frage damit, dass eine Tätigkeit im Unternehmen doch deutlich vielfältiger sei, da eine größere Bandbreite an Herausforderungen bewältigt werden müsste. Als Vorteil wurde auch angeführt, strategische Entscheidungen treffen zu können und nicht "das letzte Glied in der Kette" zu sein, sondern Aufgaben auch mal nach außen abgeben zu können. Zuletzt betonten die vier Gäste, wie sehr sie den Kontakt mit Kollegen aus anderen Fachgebieten und den Zusammenhalt mit diesen schätze.

Antonia von Treuenfeld, Studentin

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ETHIK KÖNNEN WIR UNS NICHT LEISTEN!

Richter und Rechtsanwälte im Gespräch

V.l.n.r.: Dr. Michael Purrucker, Lysann Mardorf, Markus Hartung, Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Rennert und Professor Dr. Benno Heussen im Gespräch
V.l.n.r.: Dr. Michael Purrucker, Lysann Mardorf, Markus Hartung, Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Rennert und Professor Dr. Benno Heussen im Gespräch

Gibt es berufsethische Probleme in der richterlichen und anwaltlichen Tätigkeit? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Schleswiger Ethikrunde schon seit Längerem. Die gemeinsame Veranstaltung mit der Bucerius Law School am 12. Februar gab nun einem größeren Teilnehmerkreis – Richtern und Rechtsanwälten aus den nördlichen Bundesländern und auch Studierenden und Absolventen der Hochschule – Gelegenheit, sich zu ethischen Fragen ihrer Profession zu verständigen.

In den Stand der Diskussion führten Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Rennert, Vizepräsident des Bundesverwaltungsgerichts, und Rechtsanwalt Dr. Michael Purrucker, Präsident der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer, ein. Rennert ermahnte zur "Verernsthaftigung" des richterlichen Handelns durch Zuhören, Rückfragen und Erörtern. Purrucker leitete seinen Beitrag ein mit dem Appell "Hände weg von der Verschriftung ethischer Normen!".Geführt wurde daraufhin eine lebhafte Podiumsdiskussion, die von Markus Hartung, Direktor des Bucerius Center on the Legal Profession, moderiert und durch Professor Dr. Benno Heussen, Rechtsanwalt in Berlin, sowie Lysann Mardorf, Richterin am Landgericht Itzehoe, erweitert wurde. Anschließend diskutierten die Teilnehmer selber in drei Arbeitsgruppen Fälle, die das Verhalten von Richtern und Anwälten kritisch hinterfragten.

Im Ergebnis verständigten sich die Richter und Anwälte zwar nicht auf einen gemeinsamen ethischen Kodex, stattdessen aber auf die Erkenntnis, dass der Austausch zwischen ihren Professionen stärker als bisher gepflegt werden sollte. Einen ersten Anlass gab das abschließende Zusammenkommen bei Brezeln und Wein.

Dr. Annette Bärwinkel, Leiterin Alumni Relations

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Studentisches

SIND OLYMPIASIEGER DIE BESSEREN ARBEITNEHMER?

Hochschulgruppe Sports Law: Spitzensport als Leitbild für Personalmanagement

Mario Woldt, Sportdirektor des Deutschen Ruderverbands
Mario Woldt, Sportdirektor des Deutschen Ruderverbands

Einen dynamischen Vortrag – gespickt mit Anekdoten aus seiner Tätigkeit bei der ThyssenKrupp Steel Europe AG und dem Rudersport – hielt Mario Woldt, Sportdirektor des Deutschen Ruderverbands, am 28. Januar an der Bucerius Law School. Nach einem international ausgerichteten Studium in den USA und Irland arbeitete Woldt im Bereich Personalmanagement der Thyssen Krupp AG. Parallel dazu engagierte er sich im Ehrenamt für den Rudersport. Seit knapp vier Jahren ist er nun Sportdirektor des Deutschen Ruderverbands und hat auf diese Weise sein Hobby zum Beruf gemacht.

Vor Studierenden und interessierten Mitarbeitern der Hochschule spannte er den Bogen zwischen Spitzensport auf der einen und strategischem Personalmanagement auf der anderen Seite. Zunächst stellte Woldt seinen Arbeitgeber vor, den deutschen Ruderverband, der gemessen an seiner Mitgliederzahl mit über 100 olympischen Medaillen bereits beträchtliche sportliche Erfolge gefeiert hat. Anschließend erklärte er, dass Leistungsruderer neben sportlichen Qualifikationen in der Regel auch einen hohen Bildungsgrad aufweisen. Deshalb, so Woldt, sei die berufliche Nachfolgeberatung für aktive Sportler des Ruderverbands besonders wichtig. Denn deren Eigenschaften seien auch für Unternehmen sehr profitabel und oft relevanter als ein idealtypischer Lebenslauf.

Samuel Weitz, Student

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LAW CLINIC AUF KONFERENZ IN INDIEN

Bucerius Law Clinic auf GAJE-Konferenz vorgestellt

V.l.n.r.: Marcie Mercat-Bruns, Ioana Tchoukleva, David Oppenheimer, Carolin Niedlich, Judith Büschleb
V.l.n.r.: Marcie Mercat-Bruns, Ioana Tchoukleva, David Oppenheimer, Carolin Niedlich, Judith Büschleb

Die beiden Studentinnen der Bucerius Law School Judith Büschleb und Carolin Niedlich haben die Institution der "Law Clinic" auf der siebten GAJE-Konferenz in Delhi, Indien, vorgestellt. Sie präsentierten das Konzept der Bucerius Law Clinic zusammen mit Professor David Oppenheimer (Berkeley) und Professor Marie Mercat-Bruns (Science Po) in einem Workshop zum Thema "Student-Inititated Clinics and Pro Bono Projects in the US, France and Germany". GAJE steht für "Global Alliance for Justice Education" und ist ein weltweiter Verband von Law Clinics, Professoren und Institutionen, deren Ziel es ist, mithilfe der juristischen Ausbildung soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu fördern. An der Konferenz mit dem Thema "Advancing Justice Education through Global Commitments and Connections" partizipierten 300 Teilnehmer aus über 60 Ländern. Das Konzept der Bucerius Law Clinic stieß auf großes Interesse. Insbesondere das umfassende Engagement der Studierenden und die enge Kooperation mit der Diakonie und ihren Sozialberatungsstellen sorgten für Aufmerksamkeit.

Julian Udich, wissenschaftlicher Mitarbeiter

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Bucerius Education GmbH

"ARBEITSRECHT UND MENSCHENRECHTE"

Wie man mit der EMRK Fälle gewinnt: Menschenrechte sind weit mehr als politische Rhetorik

Dr. Oliver Tolmein
Dr. Oliver Tolmein

Ist in der öffentlichen Debatte von den Menschenrechten die Rede, haftet dem stets das Pathos der Utopie an. Dass die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) aber weitaus mehr ist, zeigten Dr. Oliver Tolmein und Dr. Babette Tondorf von der Kanzlei "Menschen und Rechte" am 29. Januar 2014 in ihrem Vortrag im voll besetzten Moot Court. Die Veranstaltung wurde von der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer, der Bundesrechtsanwaltskammer, dem Deutschen Institut für Menschenrechte sowie Bucerius Education ausgerichtet. Unter dem Titel "Arbeitsrecht und Menschenrechte" zeigten die Referenten, dass die EMRK längst Bedeutung für die Rechtsprechung der deutschen Arbeitsgerichte hat.

Als Beispiel stellten Tolmein und Tondorf einen "Whistleblowing"-Fall vor. Die Mitarbeiterin eines Altenheims hatte Missstände bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und war deshalb außerordentlich gekündigt worden. Nachdem auch das Bundesarbeitsgericht die Kündigung für rechtmäßig erklärt hatte, landete der Fall beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, der die Meinungsfreiheit aus Artikel 10 der EMRK verletzt sah. Das Verfahren musste deshalb wieder aufgenommen werden und endete mit einer Entschädigung von 15.000 Euro für die Klägerin. "Man sieht", so Tondorf, "dass man mit dem Instrumentarium der Menschenrechte Fälle gewinnen kann." Im Anschluss an den anschaulichen Vortrag vertieften die zahlreichen Praktiker im Hörsaal das Thema mit Fragen.

Christoph Fuchs, Student

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BUCERIUS LEADERSHIP PROGRAM 2014

Führungskompetenz und Geschäftsentwicklung: Programm vermittelt Handwerkszeug für beruflichen Aufstieg

Vom 11. bis zum 14. Juni 2014 wird die Bucerius Education wieder das Bucerius Leadership Program durchführen. Das Programm richtet sich an neue und angehende Partner/-innen. Sie lernen hier das Handwerkszeug, um anwaltlicher Unternehmer bzw. Unternehmerin zu werden. Schwerpunkte sind die beiden Themenbereiche "Strategien und Geschäftsentwicklung" sowie "Führungskompetenzen in Kanzleien". Die Teilnehmenden erhalten einen fundierten Überblick über die Entwicklungen im Rechtsberatungsmarkt. Sie diskutieren erfolgreiche Management- und Geschäftsentwicklungsstrategien und erlernen Führungsinstrumente, mit deren Hilfe sie ihre neue Rolle erfolgreich ausfüllen. Mit diesen Kompetenzen stärken sie ihre berufliche Positionierung in der und erhöhen ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit und diejenige der Kanzlei im Markt. Ziel des Programms ist es, überkommene Denkmuster zu hinterfragen, um neue Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Die Inhalte sind für Teilnehmende aus großen und mittleren Kanzleien relevant. Wenn wegen der verschiedenen Kanzleigrößen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden sollen, werden die Teilnehmenden in Gruppen aufgeteilt und erarbeiten dort die Inhalte für ihre jeweilige Kanzleigröße. Die Hauptdozenten Markus Hartung, Direktor des Bucerius Center on the Legal Profession (CLP), und Professor Dr. Niels van Quaquebeke sowie die Gastreferenten kennen den spezifischen Berufskontext von Anwälten in wirtschaftsberatenden Kanzleien und vermitteln ihre Inhalte entsprechend zielgerichtet.

Dr. Nicola Byok, Bucerius Education GmbH

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NEUES BEI BUCERIUS ONLINE

Erster Kurs "Geschäftsentwicklung für Kanzleien" online

Nachdem im Dezember die Bucerius Executive Education ihr Online-Portal geöffnet hat, ging im Februar der erste Kurs online. Markus Hartung, Direktor des Bucerius Center on the Legal Profession, und Claudia Bonacker, freie Beraterin im Bereich Business Development und PR, referieren zum Thema "Geschäftsentwicklung für Kanzleien". Der Kurs beschäftigt sich im ersten Teil mit den besonderen Strukturen des Rechtsmarkts, möglichen Organisationsformen und den sich daraus ergebenden Herausforderungen. Im zweiten Teil geht es unter anderem um die Erstellung eines Geschäftsentwicklungsplans als Teil der strategischen Planung und um die konkreten Maßnahmen und Mittel der Umsetzung. Die Teilnehmnden bekommen praktische Tipps und Instrumente an die Hand, die notwendig sind, um das Gelernte in ihrem Berufsalltag auch erfolgreich anwenden zu können.

Der Kurs und weitere Informationen sind hier einzusehen.

Sabine Brandmeier, Projektleiterin Bucerius Online Education

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AUS DER STIFTUNG

HÖREN, WOHER WIR KOMMEN

Veranstaltungsreihe im Bucerius Kunst Forum – Die Oper, "ein Kraftwerk der Gefühle"

Die Reihe "Hören, woher wir kommen" – ein Projekt der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius im Bucerius Kunst Forum – zeigt die musikalische Vielfalt, die Erzähltradition und die Geschichte der Oper. Der "Stimmenpapst" Jürgen Kesting stellt im Frühjahr 2014 herausragende Opernwerke beispielhaft vor – der Schauspieler Jürgen Hanisch liest erläuternde Texte. So entstehen Genuss und Erkenntnis gleichermaßen.

Am 18. März 2014 geht es um "Das Genie der Sinnlichkeit oder Was geschah im Zimmer der Donna Anna?", also um Wolfgang Amadeus Mozarts "Don Giovanni". E.T.A. Hoffmann nannte den "Don Giovanni" die "Oper aller Opern". Die Titelfigur, diese "Inkarnation der Sinnlichkeit", steht an einer Zeitenwende: Als Libertin ist Giovanni Vertreter des Ancien Régime, als Verführer ist er der Sendbote einer Lust, die sich die bürgerliche Gesellschaft verboten hat. Die Reise durch das geheimnisvolle Grauen der Musik gehört zu den schwierigsten Aufgaben des Musiktheaters – die Titelpartie zu den großen Herausforderungen für einen singenden Darsteller.

Am 8. April 2014 dann steht Hector Berlioz' Geschichts- und Charakterdrama "Les Troyens" im Mittelpunkt. Es hat einen welthistorischen Stoff: die Zerstörung Trojas, die Flucht des Aeneas nach Karthago, sein Liebesverrat an der Königin Dido und der Aufbruch nach Italien zur Gründung Roms. Die trojanische Seherin Kassandra und die ob des Liebesverrats sterbende Dido gehören zu den eindringlichsten Frauengestalten der Operngeschichte, und Aeneas ist eine der faszinierendsten Charakterpartien für einen überragenden dramatischen Tenor.

Zuletzt wird am 6. Mai 2014 anhand von Alban Bergs "Lulu" eine "Hetzjagd in den Tod" analysiert. Die männermordende Lulu gehört zu den Urgestalten der erotischen Mythologie. Als Herrin der Liebe oder als Schlange des Paradieses versammelt sie alle Typen der Mannheit um sich und wird zur Allzerstörerin, weil sie wiederum von allen gebraucht, missbraucht und zerstört worden ist. Das zugrunde liegende Drama von Frank Wedekind sowie die Oper von Alban Berg gleichen einem Totentanz.

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Termine

MÄRZ

Verleihung des Bachelor of Laws (LL.B.) am 15. März 2014, 11.00 Uhr

Die Bucerius Law School gratuliert den Studierenden des Jahrgangs 2010 zum Baccalaureus legum (LL.B.). Die Verleihung findet im Auditorium maximum der Hochschule statt. Zudem werden der Preis des Bucerius Alumni Vereins für hervorragende Lehre und der Montblanc-Preis für die beste Bachelorarbeit vergeben.


Hochschulball am 15. März 2014

Am Abend des 15. März 2014 feiert die die Hochschulgemeinde der Bucerius Law School die Bachelorverleihung des Jahrgangs 2010 mit dem traditionsreichen Hochschulball im Hotel Atlantic an der Alster.


APRIL

Informationsveranstaltungen am 11. und 25. April 2014, 14.00 Uhr

Hier erfahren Interessenten alles über das Studium an der Bucerius Law School. Im Anschluss erfolgt eine Führung durch die Hochschule. Die Anmeldung zu einer Informationsveranstaltung ist unabhängig von einer Bewerbung und kostenlos.


Institutional TOEFL (ITP) an der Bucerius Law School ablegen!

Eine Voraussetzung, um zum Auswahlverfahren zugelassen zu werden, ist das Einreichen eines Sprachzertifikats. Die nächsten Termine zur Sprachprüfung sind am 11. April 2014 (Anmeldeschluss 28. März) und am 25. April 2014 (Anmeldeschluss 11. April).


Veranstaltungen der Bucerius Education GmbH

MÄRZ/APRIL

Bucerius Anwaltsprogramm "Vom Juristen zum Berater" am 21. März und 16. Mai 2014

Um als Anwalt oder Anwälting beruflich erfolgreich zu sein, bedarf es – neben einer fundierten juristischen Ausbildung – überfachlicher Kompetenzen, die den Juristen zu einem gesuchten und erfolgreichen Berater machen. Genau hier setzt das Bucerius Anwaltsprogramm an. Es unterstützt Associates systematisch auf dem Weg vom Juristen zum Berater. Das Programm startete am 31. Januar mit dem Tagesseminar "Networking und Akquise" und wird am 21. März mit den Thema "Bilanzen für Juristen" und am 16. Mai mit "Verhandlungsführung und -management" fortgeführt.


Bucerius Maritime Executive Lectures am 28. März 2014, 14.00 Uhr

Am 28. März 2014 (14.00 bis 18.00 Uhr) stellen sich die Dozenten Dr. Matthias Schlingmann und Jan Wölper im Rahmen der Bucerius Maritime Executive Lectures dem Thema "Fallstricke in maritimen Verträgen".


Bucerius Maritime Executive Lectures am 4. April 2014, 14.00 Uhr

Am 4. April 2014 (14.00 bis 18.00 Uhr) wird in der Reihe Bucerius Maritime Executive Lectures das Thema "Havarie Grosse" von Philip Groninger (Schlimme und Partner GmbH) und Ludwig H. Pfeiff eruiert und diskutiert.


Bucerius Maritime Executive Lectures am 11. April 2014, 14.00 Uhr

Am 11. April 2014 (14.00 bis 18.00 Uhr) widmen sich die Referenten Jörn Krey (Hermann Buss GmbH & Cie KG) und Martin Rosenzweig (Ahlers & Vogel) im Rahmen der Bucerius Maritime Executive Lectures den "Praktischen und rechtlichen Fragen des Einkaufs von Seeschiffen".


H·F·A Hamburger Fachanwaltsseminare Arbeitsrecht am 11. April 2014, 13.00 Uhr

Am 11. April 2014 (13.00 bis 18:30 Uhr) findet die zweite von vier Veranstaltungen der Kooperations-Seminarreihe H·F·A HAMBURGER FACHANWALTSSEMINARE ARBEITSRECHT statt. Maximilian Gussone (Anwaltskanzlei Gussone – Lewek – Kenkel) spricht zum Thema "Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassung und Werkverträge", und Heike Brodersen (Arbeitsrechtskanzlei Hamburg) führt das Seminar zum Thema "Mindestlohn – eine Übersicht über derzeitige tarifvertragliche und gesetzliche Regelungen".


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Externe Veranstaltungen

Unser Haus ist Ihr Haus!

Bucerius Event führt exklusive Veranstaltungen in der Bucerius Law School, im Bucerius Kunst Forum und im Goßlerhaus in Hamburg-Blankenese durch. Das Bucerius Event-Team freut sich über Ihre Anfrage.

Kontakt: Bucerius Education GmbH, Bucerius Conference & Event Management, Jungiusstr. 6, 20355 Hamburg; www.bucerius-event.de, bucerius-event@law-school.de, Tel.: (040) 3 07 06 – 217

– Die Bucerius Education GmbH ist eine Tochter der Bucerius Law School gemeinnützige GmbH –

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Personalien

Unseren herzlichen Glückwunsch und Dank für ihr 10-jähriges Wirken an der Bucerius Law School richten wir an Carolina Busching, Heidrun Meyer-Veden und Dr. Volker Steffahn, die im März 2004 ihre Arbeit für die Bucerius Law School aufnahmen. Wir freuen uns auf noch viele gemeinsame (Schaffens-)Jahre!

Außerdem begrüßen wir ein neues Mitglied unserer Hochschule: Anna Barrera Vivero wird als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Präsidentin die Law Clinic unterstützen.

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Impressum

Bucerius Law School
Hochschule für Rechtswissenschaft
Jungiusstraße 6
20355 Hamburg

Hochschulleitung
Professor Dr. Doris König, M.C.L. (Präsidentin)
Professor Dr. Karsten Thorn, LL.M. (Vizepräsident)
Dr. Hariolf Wenzler (Geschäftsführer)
Benedikt Landgrebe (stellv. Geschäftsführer)

Trägergesellschaft
Bucerius Law School
Hochschule für Rechtswissenschaft gGmbH
Jungiusstraße 6
20355 Hamburg

Geschäftsführung
Dr. Hariolf Wenzler (Geschäftsführer)
Benedikt Landgrebe (stellv. Geschäftsführer)

Sitz der Gesellschaft
Freie und Hansestadt Hamburg
Amtsgericht Hamburg, HRB 75325
Steuernummer: 17/424/06683
USt-Identifikationsnummer (USt-IdNr.): DE212998891

Redaktion und Kontakt
Ingrid Herzig, Hochschulkommunikation
Thomas Hilburger (technische Umsetzung und Design), Hochschulkommunikation
Christoph Fuchs, studentischer Redakteur
Isabella Naujoks, studentische Redakteurin
Antonia von Treuenfeld, studentische Redakteurin
Samuel Weitz, studentischer Redakteur

Tel.: (040) 3 07 06 – 152
bucerius-newsletter@law-school.de

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Fotos
Bucerius Law School, Ronald Frommann, Martin Bieling, Thies Ibold, Samuel Weitz, Christoph Fuchs, Professor Dr. Matthias Jacobs, Isabella Naujoks, Antonia von Treuenfeld, Lars Harzmeier, Anna Deluweit, Benoit Mercat, Dr. Volker Steffahn

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