Newsletter der Bucerius Law School – April 2014

Editorial

Dr. Hariolf Wenzler, Geschäftsführer der Bucerius Law School
Dr. Hariolf Wenzler, Geschäftsführer der Bucerius Law School

Liebe Freunde der Bucerius Law School,

"auf dem Weg zur Spitze braucht man Freunde", sagte Professor Werner Müller-Esterl, der äußerst erfolgreiche Rektor der Goethe Universität Frankfurt am Main jüngst bei einer Tagung der Hochschulrektorenkonferenz, bei der es um Fundraising für Hochschulen ging. Die Goethe Uni ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich eine staatliche Hochschule auf den Weg macht, geistig, wissenschaftlich und wirtschaftlich zum Kraftzentrum einer ganzen Region zu werden. Denn woher kommt denn die Wertschöpfung einer postindustriellen Gesellschaft? Es sind Innovationen und kreative Ideen, die am Anfang eines jeden neuen Produkts, eines neuen Prozesses oder eines neuen Gedankens stehen und von dort aus die Wertschöpfungskette lostreten. Die wirtschaftliche Prosperität einer Region und ihre Zukunftsperspektiven hängen deshalb ganz maßgeblich davon ab, in welchem Maße Talente angezogen, ausgebildet und in den Wirtschaftskreislauf integriert werden können.

Und was "die Goethe" in Frankfurt sind wir in Hamburg: wir ziehen Talente nach Deutschland, die ohne uns den Weg nicht hierher gefunden hätten. Sei es als Austauschstudenten, die von 93 Partnerhochschulen weltweit rechtsvergleichende Kenntnisse und "German Law" wieder mit nach Hause nehmen oder die sich als Masterstudenten für Bucerius und gegen Kapstadt, London, Boston oder Singapur entscheiden. Viele von ihnen bleiben nach ihrem Abschluss in Deutschland oder arbeiten für deutsche Firmen in ihren Heimatländern – Talententwicklung made in Germany.

Dass es dazu Freunde braucht, wissen wir an der Bucerius Law School ganz genau: unser Weg an die Spitze wäre ohne Freunde und Förderer nicht geglückt, und ohne sie könnten wir diese Position auch nicht halten und ausbauen. Deshalb danken wir all denen, die sich unsere Sache zu eigen machen: als Förderer, als Freund und als Leser dieses Newsletters.

Herzlichen Gruß,
Ihr
Hariolf Wenzler

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VERLEIHUNG DES BACHELOR OF LAWS

Erste Wegmarke in der akademischen Ausbildung: Bachelorabsolventen in Festakt geehrt

Die Absolventen des Bachelorjahrgangs 2014
Die Absolventen des Bachelorjahrgangs 2014

Mit über 420 Gästen hat die Bucerius Law School am Samstag, 15. März 2014 in einer stimmungsvollen Feier den Bachelor of Laws (LL.B.) an die diesjährigen Absolventen verliehen. Der so geehrte Studierendenjahrgang hat sein Bachelorstudium im September 2010 begonnen und im Dezember 2013 abgeschlossen. Die Studierenden befinden sich nun seit Anfang 2014 im hochschuleigenen Examensvorbereitungsprogramm für die Erste Prüfung, das juristischen Staatsexamen.

Dr. Hariolf Wenzler, Geschäftsführer der Bucerius Law School, führte als Moderator durch die Veranstaltung. Professor Dr. Doris König, Präsidentin der Bucerius Law School, sprach in ihrem Grußwort über die "Generation Y", der die Studierenden angehören. Wie keiner Generation zuvor biete sich dieser die Chance, einen individuellen Weg zwischen Arbeit und Freizeit zu gehen. Festrednerin für die neuen Bachelors war Johanna Struthmann, selbst Absolventin der Bucerius Law School und Investment Director bei der Orlando Management AG in München. In ihrer Rede betonte Struthmann, dass der Satz "Iudex non calculat", ein Richter rechne nicht, längst ausgedient habe. Es sei gerade das Zusammenspiel mit Politik und Wirtschaft, das Jura so spannend mache.

Professor Dres. h.c. Manfred Lahnstein, Bundesminister a. D. und Vorsitzender des Kuratoriums der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, überreichte dann gemeinsam mit der Präsidentin Urkunden und Präsente und gratulierte jedem einzelnen Bachelor. Maja Stadler-Euler, Rechtsanwältin bei Taylor Wessing und der Hochschule seit Jahren eng verbunden, wurde mit der ersten Ehrennadel für besondere Verdienste um die Bucerius Law School ausgezeichnet. Einen unterhaltsamen Abschluss fand die Veranstaltung durch musikalische und parodistische Darbietungen der frisch gebackenen Absolventen.

Christoph Fuchs, Student

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AUSZEICHNUNGEN

Montblanc-Preis und Preis für die beste Seminararbeit vergeben

Laudatoren und Preisträger
Laudatoren und Preisträger

Seit mehreren Jahren zeichnet das Unternehmen Montblanc die Verfasser der besten Bachelor-Seminararbeiten eines Jahres mit besonders edlen Schreibgeräten aus, die unter dem Namen "Meisterstück" Weltruf genießen. Bei der diesjährigen Bachelorfeier durften zwei Absolventen den Preis in Empfang nehmen, deren Arbeiten mit der Bestnote von 18 Punkten bewertet worden waren. Ruben Rehr legte im Schwerpunktbereich Steuerrecht eine Arbeit "Zur Verfassungswidrigkeit des Treaty Override" vor. Patricia Paffhausen setzte sich im Rahmen des Schwerpunkts "Recht des internationalen Handels" mit der "Durchsetzung von Gerichtsstandsvereinbarungen nach der Revision der Brüssel I-VO" auseinander. Als Laudatoren sprachen Professor Dr. Karsten Thorn und Professor Dr. Birgit Weitemeyer, die die Arbeiten im Rahmen der Schwerpunktbereichsprüfung bewertet hatten.

Für die beste Seminararbeit wurde Christoph Schoppe mit einem von Dr. Konstantin Mettenheimer, heute Chairman Deutschland bei Edmond de Rothschild, gestifteten Preis ausgezeichnet. Schoppe hatte eine Arbeit über "Unjust factors oder no legal basis: die englische Diskussion" verfasst, die Professor Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, in seiner Laudatio als herausragend bezeichnete. Die Verleihung des Preises nahm Dr. Konstantin Mettenheimer selbst vor. Als Mitglied des Kuratoriums der Bucerius Law School hat er die Entwicklung der Hochschule jahrelang intensiv begleitet. Die Bucerius Law School dankt ihm für die Möglichkeit, außergewöhnliche Talente würdigen zu können.

Christoph Fuchs, Student

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HOCHSCHULBALL

Bis in die frühen Morgenstunden: rauschendes Fest im Hotel Atlantic

Präsidentin Professor Dr. Doris König ehrt das Ballkommittee, bestehend aus Alina Häck, Philipp Etzkorn, Katja Bueschler und Marianna Kychenko (v.l.n.r.)
Präsidentin Professor Dr. Doris König ehrt das Ballkommittee, bestehend aus Alina Häck, Philipp Etzkorn, Katja Bueschler und Marianna Kychenko (v.l.n.r.)

Die Verleihung des ersten akademischen Grades am Vormittag des 15. März 2014 war für den Bachelorjahrgang ein guter Grund zu feiern. Dafür fanden sich die frisch gebackenen Absolventen gemeinsam mit über 700 Verwandten, Freunden und Kommilitonen in den Festsälen des Hotel Atlantic Kempinski ein. In jedem Jahr findet das akademische Jahr dort einen rauschenden Höhepunkt. Die aufwendige Organisation des Abends liegt dabei stets allein in studentischer Hand. Diesmal waren dafür Katja Bueschler, Philipp Etzkorn, Alina Häck und Marianna Kychenko verantwortlich.

An einem reichhaltigen Buffet begann der Abend mit kulinarischen Freuden. Anschließend wurde das Parkett von den Tischen befreit und an gleicher Stelle das Tanzbein geschwungen. Für die musikalische Untermalung sorgte das Tanzorchester Christoph Sanft. Außerdem brachte die Bucerius Big Band mit zwei Sets Stimmung in den Festsaal. In einem separaten Clubbereich legte ein DJ elektronische Musik auf. Die letzten Gäste verließen das traditionsreiche Haus an der Alster erst in den frühen Morgenstunden. Großzügig unterstützt wurde der Hochschulball von der Kanzlei Gleiss Lutz, der Audi AG, der Vattenfall AG sowie der Bucerius Education GmbH Event und Education Executive.

Christoph Fuchs, Student

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FORSCHUNG UND LEHRE

JESSUP MOOT COURT

Hochschulteam tritt erstmals beim völkerrechtlichen Jessup Moot Court an

Das Jessup-Team der Bucerius Law School mit Professor Dr. Jasper Finke
Das Jessup-Team der Bucerius Law School mit Professor Dr. Jasper Finke

Vom 6. bis zum 9. Februar 2014 fand in Trier der deutsche Vorentscheid des Philipp C. Jessup Moot Court statt. Der Jessup Moot Court wurde 1959 gegründet und ist damit nicht nur der älteste, sondern mit mehr als 550 teilnehmenden Universitäten aus über 80 Ländern auch der größte internationale Moot Court der Welt. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte stellte auch die Bucerius Law School ein Team, das von Cathleen Haack, Jan Stey, Jonas Versen, Max Jürgens und Philipp Eschenhagen gegründet wurde. Leider reichte es in Trier nicht für einen der beiden Spitzenplätze, die sich die Universitäten Heidelberg und Freiburg sicherten; sie werden Deutschland nun in der Endrunde in Washington vertreten.

Der Jessup Moot Court widmet sich völkerrechtlichen Themen und simuliert ein Verfahren zwischen zwei fiktiven Staaten vor dem Internationalen Gerichtshof. Im Oktober 2013 wurde der Fall ausgegeben, danach verfassten die 19 deutschen Teams ihre Schriftsätze jeweils für die Kläger- und Beklagtenseite. Im Februar wurden in Trier die Plädoyers vor einer Richterbank aus führenden Völkerrechtlern gehalten. Nach Vorrunde, Viertel- und Halbfinale standen dann die beiden deutschen Vertreter der Endrunde in Washington fest.

Ein herzlicher Dank gilt den Mitarbeitern der völkerrechtlichen Lehrstühle und Professor Dr. Doris König, Professor Dr. Jörn Axel Kämmerer sowie Professor Dr. Jasper Finke, der durch sein Engagement einen bedeutenden Anteil am Entstehen des Teams hatte, und Edward Martin, der mit besonderer Geduld und ansteckendem Eifer das erste Bucerius Jessup Team als Coach betreute. Schließlich dankt das Team der Kanzlei Lindenpartners aus Berlin für die großzügige finanzielle Unterstützung des spannenden Projekts.

Max Jürgens, Student

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ICC MEDIATION COMPETITION

Hochschulteam erreicht das Halbfinale bei Wettbewerb der Internationalen Handelskammer in Paris

V.l.n.r.: Max Ruderer, Kai Bruns, Alexander Pirang, Jan Lohse, Giancarlo Capurro, Fabian Paehr, Claudia Kück
V.l.n.r.: Max Ruderer, Kai Bruns, Alexander Pirang, Jan Lohse, Giancarlo Capurro, Fabian Paehr, Claudia Kück

Dieses Jahr nahm die Bucerius Law School vom 6. bis zum 12. Februar zum dritten Mal an der ICC International Commercial Mediation Competition in Paris teil. Insgesamt trafen sich 66 Teams aus der ganzen Welt, um unter den Augen erfahrener Mediatoren fiktive Fälle aus dem internationalen Wirtschaftsrecht zu verhandeln. Das Ziel war, kooperative Lösungen zu finden und gleichzeitig die eigenen Interessen zu wahren. So lernten die Teilnehmer in internationaler Atmosphäre viele Fähigkeiten und Techniken, auf die es bei Verhandlungen und Mediationen ankommt. Außerdem knüpften sie Kontakte zu Studierenden und Mediatoren aus vielen verschiedenen Ländern.

In den Vorrunden setzten sich Claudia Kück, Alexander Pirang, Giancarlo Capurro und Max Ruderer gegen Vertreter aus Bulgarien, Australien, der Türkei und Israel durch und zogen damit in die Finalrunden ein. Dort trafen sie im Achtelfinal auf die KU Leuven und im Viertelfinale auf die Jagiellonen-Universität, den Sieger des vergangenen Jahres. Das Team schaffte es, in das Halbfinale einzuziehen, und erreichte damit das bisher beste Ergebnis der Hochschule.

Herzlich bedanken möchten sich die Teilnehmer bei Dr. Axel Bösch, Partner bei Taylor Wessing, der die Reise nicht nur großzügig unterstützte, sondern im Vorfeld ein intensives Vorbereitungsprogramm ausrichtete und anschließend auch in Paris anwesend war. Besonderer Dank gilt außerdem einem Alumnus der Hochschule: Matthias Wühler, LL.M. (Columbia Univ.), heute als Anwalt tätig, hat dem Team die Teilnahme am Wettbewerb mit einer großzügigen Spende ermöglicht. Besonders hervorzuheben ist schließlich die tatkräftige Unterstützung durch die Coaches Jan Lohse, Fabian Paehr und Kai Bruns, die das Team tatkräftig unterstützten und mit ihren Erfahrungen aus dem Vorjahreswettbewerb bereicherten.

 

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4. HAMBURGER FORUM FÜR UNTERNEHMENSTEUERRECHT

Tagung zu aktuellen Fragen des Unternehmensteuerrechts

Podiumsdiskussion im Rahmen des Hamburger Forums für Unternehmensteuerrecht
Podiumsdiskussion im Rahmen des Hamburger Forums für Unternehmensteuerrecht

Am 13. und 14. Februar 2014 fand das vierte Hamburger Forum für Unternehmensteuerrecht mit über 270 Gästen aus der steuerrechtlichen Wissenschaft und Praxis statt. Nach dem Eröffnungsvortrag von Professor Dr. Joachim Lang stellte Professor Dr. Roman Seer im ersten Themenblock die unternehmensteuerlichen Pläne der neuen Bundesregierung vor, bevor man sich dem geltenden und kommenden Erbschaftsteuerrecht mit Vorträgen von Professor Dr. Johanna Hey und Dr. Stephan Viskorf widmete. Unter Leitung von Dr. Götz T. Wiese wurden die Themen anschließend zwischen dem Podium und den Gästen des Auditoriums diskutiert.

Der zweite Tag stand zunächst im Zeichen des "Mysteriums" der Personengesellschaft im Steuerrecht. Die Vorträge von Professor Dr. Dietmar Gosch und Dr. Carl Friedrich Vees analysierten die Mitunternehmerschaft über die Grenze, während sich Dr. Christian Levedag der Umstrukturierung von Personengesellschaften widmete. Dieser zweite Themenblock schloss mit einem Vortrag von Professor Dr. Bert Kaminski zu aktuellen Grundfragen des Bilanzsteuerrechts. Die Podiumsdiskussionen wurden von Professor Dr. Birgit Weitemeyer moderiert.

In dem dritten Themenblock unter der Leitung von Dr. Christian Ruoff stellte zunächst Dr. Jan Roth aktuelle Brennpunkte des Sanierungsteuerrechts dar, bevor Michael Sell und Berthold Welling sich der Aggressiven Steuerplanung (BEPS) und ihren Grenzen widmeten. Abschließend tauschte sich das Auditorium mit den Referenten über diese Themen lebhaft aus. Die Veranstalter freuen sich bereits auf das nächste Hamburger Forum für Unternehmensteuerrecht, das am 5. und 6. Februar 2015 stattfinden wird.

Julia Theele, Lehrstuhl für Steuerrecht

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EIAS-TAGUNG ZUM ARBEITS- UND SOZIALRECHT

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Rechtsvergleich

Arbeitsgruppe EIAS – Impressionen
Arbeitsgruppe EIAS – Impressionen

Am 14. und 15. Februar 2014 fand ein weiteres Mal eine Tagung der Arbeitsgruppe EIAS (Europäisches und Internationales Arbeits- und Sozialrecht – Seminar der Bucerius Law School in Verbindung mit dem Deutschen Arbeitsgerichtsverband e.V.) an der Bucerius Law School statt. EIAS, dessen wissenschaftlichem Beirat auch Professor Dr. Matthias Jacobs, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht, angehört, führt in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen zum Europäischen und Internationalen Arbeits- und Sozialrecht durch. Die Vorträge werden anschließend in einer Sonderbeilage der "Neuen Zeitschrift für Arbeitsrecht" veröffentlicht.

Die nunmehr 12. Jahrestagung, die durch Detlef Scheele, Hamburger Senator für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, eröffnet wurde, befasste sich mit der "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" und deren zugrunde liegenden arbeits- und sozialrechtlichen Bedingungen. Sie nahm dabei – begleitet von einer ökonomischen Analyse und einem Praktikerbericht – die gesetzlichen Regelungen in Deutschland, Frankreich und Norwegen in den Blick. Frankreich wird eine besonders effektive Familienpolitik nachgesagt. Norwegen gilt ebenfalls als sehr familienfreundlich und eignet sich gut für einen Vergleich, weil es nicht der Europäischen Union angehört.

Die Vorträge von Dr. Christiane Boll (Hamburg), Dr. Christine Fuchsloch (Kiel), Professor Dr. Matthias Jacobs, Rüdiger Lütjen (München), Henrik Munthe (Oslo), Dr. Patrick Remy (Paris) und Professor Dr. Christian Rolfs (Köln) brachten interessante Erkenntnisse zutage und regten die rund 80 Teilnehmer der Tagung von nah und fern zur intensiven Diskussion an. Die Veranstaltung, die von einem gemeinsamen feierlichen Abendessen im Literaturhaus begleitet wurde, endete mit einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der beiden Sozialpartner und aus der Politik.

Christoph Fuchs, Student

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"Die Rechtsprechung überspannt den Bogen"

Professor Dr. Cord Meyer über aktuelle Gestaltungsfragen beim Betriebsübergang

Professor Dr. Cord Meyer
Professor Dr. Cord Meyer

"Der Mann für die besonders schweren Fälle bei der Bahn", so stellte Professor Dr. Matthias Jacobs den Dozenten des Arbeitsrechtlichen Gastvortrags am 26. Februar 2014 vor. Gemeint war Professor Dr. Cord Meyer, Syndikus der Deutsche Bahn AG, der bei dem Vortrag "Aktuelle Gestaltungsfragen beim Betriebsübergang" zu den Studierenden des Schwerpunkts Arbeit, Wirtschaft und Soziales sprach. Der Betriebsübergang ist gesetzlich in Paragraph 613a des BGB geregelt, praktisch relevant ist aber vor allem die zugehörige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts sowie des Europäischen Gerichtshofs, die den Anwendungsbereich der Vorschrift stark ausgedehnt hat. Grundgedanke der Norm ist, dass bei der Veräußerung eines Betriebs die Arbeitsverhältnisse kraft Gesetzes auf den Erwerber übergehen, sodass die Arbeitnehmer vor dem Verlust ihrer Arbeitsplätze geschützt werden. In seinem Vortrag ging Meyer vor allem auf aktuelle Urteile ein, zeigte Probleme im Umgang mit ihnen auf und erläuterte Reaktionen der Praxis.

Ob ein Betriebsübergang vorliegt, ist anhand von Kriterien zu beurteilen, die die Rechtsprechung entwickelt hat. Eines davon ist, dass die Leitungsmacht über den Betrieb vom Erwerber auf den Veräußerer übergeht. Ein sehr problematisches Kriterium, so Meyer, denn der Erwerber könne ebenso auf die Leitungsübernahme verzichten. "Der neue Arbeitgeber hat es also in der Hand, ob er den Betriebsübergang auslösen will, und kann ihn auch verhindern", so Meyer, was der Gesetzeskonzeption widerspreche. Die Reaktion der Praxis sei, dass Veräußerer und Erwerber einen Vertrag mit der Pflicht zur Leitungsübernahme schließen. Meyers unterhaltsamer Vortrag wurde mit viel Applaus belohnt.

Christoph Fuchs, Student

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EU-VERORDNUNG 1606/2002 – 10 JAHRE DANACH

Professor Dr. Barbara Weißenberger analysiert ausgewählte Aspekte der Arbeit des Standardsetters IASB

Professor Dr. Barbara Weißenberger beim Vortrag
Professor Dr. Barbara Weißenberger beim Vortrag

Am 27. Februar besuchte Professor Dr. Barbara Weißenberger, Justus-Liebig-Universität Gießen, die Hochschule. Seit Jahren bereits führt sie Studierende bei Workshops in die Grundzüge der Bilanzierung ein. An diesem Abend allerdings war sie angereist, um einen Vortrag zu halten zum Thema "EU-Verordnung 1606/2002 – 10 Jahre danach: Eine kritische Evaluation ausgewählter Aspekte der Arbeit des Standardsetters IASB".

Seit dem Jahr 2005 sind kapitalmarktorientierte Unternehmen in der EU verpflichtet, Konzernabschlüsse nach IFRS (International Financial Reporting Standards) zu publizieren. Für den Standardsetter IASB sei dies ein wichtiger Schritt zur weltweiten Durchsetzung der IFRS, so Weißenberger. Betrachte man aber ausgewählte Aspekte, dann stelle man fest, dass dieses Ziel nicht immer erreicht wurde. So habe das IASB beispielsweise mit IFRS 8 die US-Norm zur Segmentberichterstattung übernommen. Angestrebt wurde eine verbesserte Informationslage der Investoren sowie die Übernahme der IFRS als Börsenzulassungsstandard in den USA. Bis heute allerdings wurden weder die IFRS für US-amerikanische Unternehmen zugelassen, noch können – zumindest bezogen auf Deutschland – Kapitalmarkteffekte durch IFRS 8 nachgewiesen werden.

Vor dem Hintergrund dieser Defizite sei Ziel des IASB, mit den IFRS einen weltweit einheitlichen Bilanzierungsstandard zu schaffen, kritisch zu sehen. Denn erst der Wettbewerb unterschiedlicher Bilanzierungsstandards schaffe durch deren kritischen Vergleich den Anreiz für Weiterentwicklung von Rechnungslegungsnormen.

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BUCERIUS LAW SCHOOL PRESS

Werk zur Konfliktvermeidung in Familienunternehmen

Am 20. Februar 2014 erschien der zweite Band der Schriften des Notarrechtlichen Zentrums Familienunternehmen, die die Jahrestagungen des Zentrums dokumentieren und Platz bieten für herausragende Dissertationen auf dessen Forschungsgebieten.

Die Schrift wurde von Professor Dr. Anne Röthel und Professor Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt zur Jahrestagung 2013 zum Thema "Konfliktvermeidung in Unternehmen" herausgegeben. Hierzu wurden typische Konflikte in solchen Unternehmen in den Blick genommen und danach gefragt, wie sie sich durch vorausschauende Gestaltung vermeiden lassen könnten. Beachtung finden in dem Werk Professor Dr. Manfred Wenckstern mit "Güterstandsklauseln in Gesellschaftsverträgen", Professor Dr. Martin Erker mit "Beiräte: Der institutionalisierte Einfluss Dritter" sowie Professor Dr. Dirk A. Verse, "Konfliktvermeidender Minderheitenschutz durch Satzungsgestaltung".

Florian Woitek, Referent der Geschäftsführung

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VERANSTALTUNGEN

54. ASSISTENTENTAGUNG ÖFFENTLICHES RECHT IN GRAZ

Die Nachwuchswissenschaft diskutiert über Staatsgewalt im Wandel

Professor Dr. Jasper Finke
Professor Dr. Jasper Finke

Die traditionsreichste und wichtigste Tagung für junge Wissenschaftler auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts im deutschsprachigen Raum, die Assistententagung Öffentliches Recht, fand dieses Jahr vom 11. bis 15. Februar an der Karl-Franzens-Universität Graz statt. Vier Tage lang wurde anhand einer Vielzahl von Referaten über das Thema "L'État, c'est quoi? Staatsgewalt im Wandel" nachgedacht und diskutiert.

Die Bucerius Law School war nicht nur mit neun wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Assistenten unter den mehr als 200 Teilnehmern vertreten. Unter den Vortragenden war auch Juniorprofessor Dr. Jasper Finke, der über die Notwendigkeit und Möglichkeit demokratischer Legitimation durch das Europäische Parlament referierte und für eine neue "Solange"-Formel im Bereich demokratischer Legitimation plädierte. Mit Dr. Philipp Reimer (Jg. 2000) hielt auch ein Alumnus der Bucerius Law School einen Vortrag, der unter dem Titel "L’État, c’est le droit! Zur Aktualität der Staatslehre Hans Kelsens im Angesicht sich wandelnder Staatsgewalt" aus rechtstheoretischer Perspektive Veränderungen von Staatlichkeit behandelte.

Begleitende Beiträge zum Tagungsthema und Tagungsgeschehen sowie ein Live-Blog finden sich auf dem JuWissBlog. Die nächste Assistententagung Öffentliches Recht wird im März 2015 in der Friedensstadt Augsburg ausgerichtet und widmet sich dem Thema „Rechtsfrieden – Friedensrecht“.

Sarah Schadendorf, wissenschaftliche Mitarbeiterin

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KRIM-KRISE AUS VÖLKERRECHTLICHER SICHT

In Tagesschau, Deutschlandradio und Hörsaal

Professor Dr. Jasper Finke
Professor Dr. Jasper Finke

Trotz strahlendem Sonnenschein füllte sich der Hörsaal, als Professor Dr. Jasper Finke, Juniorprofessor für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, im Rahmen einer Lunchtime Lecture am 10. März zur völkerrechtlichen Erklärung der Krim-Krise einlud. Als gefragter Gesprächspartner hatte Finke bereits in der Tagesschau und im Deutschlandradio Interviews zu dem Thema gegeben und an der Universität Hamburg ebenfalls einen Vortrag gehalten. Die Brisanz des Themas hatte sich in den letzten Tagen erneut gesteigert. Eine dominante Frage prägte den Vortrag: Wie brenzlig ist die Situation?

Finke erklärte, dass – angenommen, die nicht gekennzeichneten Soldaten könnten eindeutig Russland zugerechnet werden – die Intervention einen bewaffneten Angriff darstelle. Die Folge hiervon ließ den gesamten Saal aufhorchen: Von Seiten der Ukraine sei eine Selbstverteidigung mit militärischen Waffen möglich. Diese Möglichkeit befand Finke aber ausdrücklich als unwahrscheinlich. Ferner beleuchtete er das widersprüchliche Verhalten Putins: Zwar rechne dieser die Intervention nicht eindeutig Russland zu, suche jedoch Rechtfertigungen dafür. Laut Finke sei die Tatsache, dass Janukowitsch zu der Intervention eingeladen habe, völkerrechtlich irrelevant: Allein die faktische Regierung könne solche Einladungen aussprechen. Des Weiteren rechtfertige die angebliche Menschenrechtsverletzung dort lebender russischer Staatsangehöriger einen derart langwierigen Eingriff nicht.

Zum Schluss erklärte Finke, dass ein Referendum der Krim zur Loslösung von der Ukraine zwar möglich, ein Anschluss an Russland durch den Druck des Westens jedoch unwahrscheinlich erscheine. Die Entwicklung der Krise bleibt weiter spannend.

Isabella Naujoks, Studentin

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HAMBURG GAMES CONFERENCE

Entscheider der Games-Branche diskutieren über Kriminalität im Netz

V.l.n.r.: Stefan Klein, Dr. Ralph Oliver Graef, Götz Schartner, Dr. Christian Rauda
V.l.n.r.: Stefan Klein, Dr. Ralph Oliver Graef, Götz Schartner, Dr. Christian Rauda

Am 27. Februar 2014 fand zum nunmehr fünften Mal die alljährliche Hamburg Games Conference im Auditorium der Bucerius Law School statt. Sie wird veranstaltet von der game:city Hamburg und der Medienrechtskanzlei GRAEF Rechtsanwälte, die im Bereich des Entertainment Law tätig ist. Das Thema waren in diesem Jahr die Herausforderungen der Games-Branche im Zusammenhang mit Kriminalität im Netz. "Ob Ausspähaktionen durch staatliche Institutionen oder Angriffe durch Wettbewerber – Datenspionage, Cyberhacking und Cybercrime sind die Herausforderungen der Stunde", sagt Dr. Ralph Oliver Graef, Managing Partner bei GRAEF Rechtsanwälte.

Den Einstieg in die Konferenz bildete eine professionelle Live-Hacking-Demonstration. Götz Schartner zeigte dem Publikum im Hörsaal, wie er sich in die Handys zweier zufällig ausgewählter Teilnehmer hacken kann. Es gelang ihm sogar, ein Handy so fernzusteuern, dass es dessen Besitzer "abhörte", ohne dass dieser das auf dem Display erkennen konnte. Das Hacking wurde sodann in Vorträgen aus juristischer, technischer und betriebswirtschaftlicher Perspektive beleuchtet. Zum Abschluss vermittelte zum Abschluss Heiko Rittelmeier aus dem IT-Expertenkreis des Bunds Deutscher Kriminalbeamter den Blickwinkel der Strafverfolger auf Cyberkriminalität: "Früher hieß es, wer die Luft oder die Meere beherrscht, gewinnt den Krieg, jetzt heißt es: Wer den Cyberspace beherrscht, gewinnt", so Rittelmeier über die global gestiegene Bedeutung. Die Polizei wachse erst langsam in die technischen Fragen hinein. Sie allein könne das Problem auch nicht bewältigen. Rittelmeier appellierte an die Software-Entwickler: "Sicherheit muss das neue Marktführerkriterium sein."

Auf den intensiven fachlichen Austausch folgte am Abend der Gamecity-Treff. Über 250 Besucher aus der Games-Branche nutzten die Gelegenheit zum Networking und ausgelassenen Feiern.

Christoph Fuchs, Student

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HAMBURGER VEREIN FÜR ARBEITSRECHT

Das Arbeitsrecht im Koalitionsvertrag – Vorstellung und kritische Bewertung

Bilder der Veranstaltung im Haus der Wirtschaft
Bilder der Veranstaltung im Haus der Wirtschaft

Die neue Bundesregierung hat ihre Arbeit aufgenommen – und die Arbeitsrechtler schauen gespannt auf die kommenden vier Jahre. Der Koalitionsvertrag enthält nämlich eine ganze Reihe von rechtspolitisch sehr umstrittenen arbeitsrechtlichen Gesetzesvorhaben. Auf Einladung des aus der Bucerius Law School heraus gegründeten Hamburger Vereins für Arbeitsrecht stellte Professor Franz Josef Düwell, ehemaliger Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht (Erfurt), auf einer Veranstaltung am 19. Februar 2014 das Arbeitsrecht des Koalitionsvertrags vor und unterzog es einer überwiegend kritischen Bewertung.

Nach der Begrüßung durch das Vorstandsmitglied Professor Dr. Matthias Jacobs, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht an der Bucerius Law School, unternahm Düwell einen kurzweiligen Streifzug durch die geplanten arbeitsrechtlichen Vorhaben der Großen Koalition, etwa die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, eine Reform der Allgemeinverbindlicherklärung oder der Arbeitnehmerüberlassung. Dem Vortrag folgte eine lebhafte und kontroverse Diskussion mit den über 180 Gästen, die bei Brezeln und Wein einen geselligen Ausklang fand.

Die Veranstaltungen des Vereins sollen künftig nicht nur an der Bucerius Law School abgehalten werden. Nachdem der Verein dieses Mal der freundlichen Einladung von Dr. Peter Schlaffke, NORDMETALL, gefolgt war und den Vortrag im Haus der Wirtschaft im Kapstadtring ausgerichtet hatte, wird die nächste Veranstaltung beim Deutschen Gewerkschaftsbund im Besenbinderhof stattfinden.

Christoph Fuchs, Student

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STUDIUM GENERALE

"DAS CASINO DES WELTMARKTS"

Professor Dr. Annemarie Pieper über die Resozialisierung des Homo oeconomicus

Ein gefüllter Hörsaal hörte Professor Dr. Annemarie Pieper zu
Ein gefüllter Hörsaal hörte Professor Dr. Annemarie Pieper zu

"Was erwarten wir von Ethik und Ökonomie?" Diese Frage behandelte Professor Dr. Annemarie Pieper am 26. Februar 2014 im Heinz Nixdorf-Hörsaal der Bucerius Law School. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Markt, Mensch und Moral", die von der Karl Schlecht Stiftung in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius veranstaltet wird, hielt sie einen spannenden Vortrag über das "Casino des Weltmarkts" und kritisierte bedingungsloses Wachstumsstreben in der Wirtschaft.

In einem Dreischritt formulierte die Emerita für Philosophie an der Universität Basel zunächst eine Kritik am Homo oeconomicus, widmete sich anschließend der Frage, welche Rolle ein gesellschaftlicher Wertewandel in diesem Zusammenhang spielen könne und führte zuletzt Maßnahmen an, um die "ökonomistische Welt zu resozialisieren". Da der Homo oeconomicus ökologische Kosten und moralisches Handeln außer Acht lasse, bedürfe es einer Modifikation, die aber nicht allein durch einen Wertewandel erreicht werden könne. Extremer Materialismus bestimme die heutige Werteordnung, doch könnten kurzfristige Maßnahmen dies nicht mehr verhindern. Vielmehr bedürfe es langfristiger Veränderungen, von denen Pieper zwei konkret nannte: Kindererziehung zum frühzeitigen Erlangen ethisch-praktischer Urteilskraft sowie ein ethik-lastigeres BWL-Studium. Zum Abschluss der Veranstaltung moderierte Petra Pinzler, Haupstadt-Korrespondentin der ZEIT, eine Podiumsdiskussion, an der sich viele Zuhörer angeregt beteiligten.

Samuel Weitz, Student

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EIN PARADIESVOGEL

Hinter die Kulissen erfolgreicher Lebensläufe blicken

Lebensenergie pur: Professor Dr. Brigitte Witzer im Gespräch
Lebensenergie pur: Professor Dr. Brigitte Witzer im Gespräch

Es hört sich immer so einfach an: Mit 19 Abitur, mit 26 Studienabschluss und mit 32 dann erste Vorstandsvorsitzende bei Bertelsmann. Hinter solch glänzenden Lebensläufen verstecken sich nicht nur einige Kratzer und Beulen, sondern auch Wertevorstellungen, die den Werdegang begleiten. Menschen, die sich von ihren Überzeugungen leiten lassen und ihren eigenen Weg gehen, sind Thema der neuen Veranstaltungsreihe "Was ist wichtig?", die Professor Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem in Zusammenarbeit mit dem Studium generale initiierte.

In kleiner Runde berichtete Professor Dr. Brigitte Witzer am 5. März 2014 unter der Moderation von Hoffmann-Riem und den Studierenden Katja Bueschler und Hendrik Bachmann, worauf es in ihrem Leben ankommt. Wenige Lebensläufe sind durchzogen von so vielen Umbrüchen: Geschäftsführerin in einem deutschen Verlag, dann eine Auslandsstation in Russland; in Deutschland folgt ein Ruf an die HTWK Leipzig, bis sie schließlich ihr eigenes Unternehmen gründete. Witzer ist dabei eine risikoaffine Frau: Jedes Negative wandelt sie in eine Herausforderung um, in eine Chance, ihrer Motivation zu folgen – glücklich zu sein. Ein hohles Gefühl im Magen führte bei ihr nicht zu Grübeleien, sondern zu dem nächsten "experimentellen Jahr".

In der privaten Atmosphäre der Diskussion gelang es, auch über die Probleme hinter der Erfolgsgeschichte zu reden. Eine Inspiration, dass nicht immer alles im Leben stromlinienförmig erfolgt, jedoch eine starke Überzeugung für eigene Werte dazu führt, sein persönliches Glück zu erreichen.

Isabella Naujoks, Studentin

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DER WERT DER FREIHEIT

Dr. Wolfgang Gerhardt über das Profil liberaler Politik

Dr. Wolfgang Gerhardt
Dr. Wolfgang Gerhardt

Auf Initiative der Liberalen Hochschulgruppe der Bucerius Law School war Dr. Wolfgang Gerhardt am 5. März 2014 zu Gast an der Hochschule und hielt einen Vortrag über das normative Profil liberaler Politik. Gerhardt bekleidet nach seinen Tätigkeiten als Bundes- und Fraktionsvorsitzender der FDP seit 2006 den Posten des Vorstandsvorsitzenden der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Vor Studierenden und zahlreichen externen Gästen blickte er zurück auf die Bundestagswahl, bewertete die Parteienlandschaft in Deutschland und sprach über die Rolle der Liberalen sowie die Bedeutung von Freiheit in der heutigen Gesellschaft.

Es sei wichtig, dass im Parlament verschiedene Strömungen repräsentiert werden, die sich Gehör verschaffen – die aktuelle Zusammensetzung des Bundestages bereite ihm daher Sorgen. Die FDP habe den Einzug in den Bundestag wegen einer Angebotsschwäche verfehlt. Gerhardt machte in der Gesellschaft einen steigenden Alarmismus aus, der zu einem inflationären Ruf nach Gerechtigkeit führe. Im Zentrum seiner Rede stand außerdem der Wert der Freiheit. Dessen Erhalt erfordere zwar Anstrengungen, aber die Freiheit sei ein wichtiger Pfeiler im Rahmenwerk der demokratischen Grundordnung.

Abschließend moderierte der Student David Linnemann von der Liberalen Hochschulgruppe eine Podiumsdiskussion. Gerhardt beantwortete Fragen zu politischen Themen wie Einwanderungspolitik und Mindestlohn sowie zum Freiheitsbegriff und dessen praktischer Umsetzung.

Samuel Weitz, Student

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"VERONIKA, DER LENZ IST DA"

Die Musiker der Bucerius Law School läuten den Frühling ein

Musikalischer Frühlingsgruß
Musikalischer Frühlingsgruß

Passend zum sonnigen Wetter fand am 4. März 2014 das Trimester-Abschlusskonzert statt – eine willkommene Abwechslung zur anstehenden Klausurvorbereitung. Zuerst begeisterte das Orchester mit dem 12. Klavierkonzert in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Die jeweiligen Sätze begleiteten Charlotte Schings, Dirigent Christoph Rolfes sowie Daniel Mai. Danach führte Anke Rentz das Publikum mit dem Chor durch die musikalische Zeitgeschichte. Das Motto überdauerte die Jahrhunderte: Die Vorfreude auf den Frühling steigt. Mit Hilfe des französischen Austauschstudenten gelang auch die Aussprache bei "Dis-moi, beau printemps" (Orlando di Lasso), und der Klassiker "Veronika, der Lenz ist da" (Walter Jurmann/Fritz Rotter) rief ein Schmunzeln bei den Zuhörern hervor.

Bei der geplanten Überraschung fehlte überraschenderweise der Überraschungsgast. Zum Abschied von James Faulkner, der seit der Gründung der Law School das Fremdsprachenprogramm geleitet hatte, sang die gesamte Studentenschaft "Rule Britannia". Über den Videomitschnitt, den er zusammen mit einem Fahnenmast für den Schrebergarten bekommen hat, freute sich der das Bett hütende Brite. Zum Abschluss sorgte die Bigband unter der Leitung von Edgar Herzog wie immer dafür, dass die Zuhörer nicht mehr stillsitzen konnten: Bei Stücken wie "Groovin’ Hard" (Don Menza) und "Slammin’" (Chris Hayes, Geoffrey Palmer und Greg Adams) wurde fleißig mitgeklatscht. Eine gelungene Frühlingsbegrüßung!

Isabella Naujoks, Studentin

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KUNST MIT TAYLOR WESSING

Kunststreifzug mit Maja Stadler-Euler durch die Sammlung Falckenberg

Gruppe Studierender mit Maja Stadler-Euler (rechts)
Gruppe Studierender mit Maja Stadler-Euler (rechts)

"Großartig" – mit diesem Urteil stand Maja Stadler-Euler, Partnerin der Kanzlei Taylor Wessing, angesichts der Kunst Philip Gustons nicht alleine. Am 26. Februar 2014 bot Stadler-Euler in der äußerst beliebten Reihe "Kunst mit Taylor Wessing" abermals 20 Studierenden der Bucerius Law School die Möglichkeit, sie bei einem Kunststreifzug durch die Hansestadt zu begleiten. Der Weg führte dieses Mal mit einem Sprung über die Elbe nach Harburg in die Sammlung Falckenberg, wo seit dem 22. Februar "Philip Guston – das große Spätwerk" in der beeindruckenden Kulisse der ehemaligen Phönix-Werke zu sehen ist.

Bestimmt wird das Spätwerk Gustons von einer wiederentdeckten figürlichen Malerei, jedoch mit derben Motiven und teilweise an Comiczeichnungen erinnernd. Bevor der 1913 geborene Guston erstmals Anfang der 1970er-Jahre seine neuen Werke der Öffentlichkeit präsentierte, war er fester Bestandteil der New Yorker Künstlerszene und einer der wichtigsten Vertreter des abstrakten Expressionismus. Der Bruch mit der abstrakten Malerei sei für viele seiner Zeitgenossen völlig unverständlich gewesen, wusste Britta Peters, Mitarbeiterin in der Sammlung Falckenberg, zu berichten. "Einige seiner Künstlerfreunde haben sogar den Kontakt zu Guston aufgrund seiner neuen Bilder abgebrochen und ihm die Freundschaft aufkündigt", erklärte Peters. Sie führte die Studenten nicht nur durch die teils groteske, aber fast immer auch humorvolle aktuelle Ausstellung, sondern gewährte ihnen zum Abschluss auch noch einen kleinen Einblick in die beeindruckende Sammlung Harald Falckenbergs.

David Schoo, Student

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Studium personale

MENTORING-PROGRAMM 2013 ERFOLGREICH BEENDET

"Recht kurios": Professor Dr. Jobst-Hubertus Bauer unterhält Mentoring-Tandems mit heiterer Lesung

Professor Dr. Jobst-Hubertus Bauer sorgte für viele Lacher beim Publikum
Professor Dr. Jobst-Hubertus Bauer sorgte für viele Lacher beim Publikum

Mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung endete am 20. Februar 2014 der zweite Durchgang des Bucerius Mentoring-Programms. Präsidentin Professor Dr. Doris König und Professor Dr. Matthias Jacobs sprachen auch im Namen des Zentrums für Studium generale und Persönlichkeitsentwicklung in ihren Grußworten den Mentoren und Mentees ihren Dank für die ergiebigen Zusammentreffen im zurückliegenden Jahr aus.

Beim Abschlussabend, zu dem das Studium personale gemeinsam mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht eingeladen hatte, warf Professor Dr. Jobst-Hubertus Bauer einen augenzwinkernden Blick auf die Juristerei. Bauer, einer der renommiertesten Fachanwälte für Arbeitsrecht in Deutschland, trug den Mentoring-Tandems aus seinem Buch "Recht kurios" vor. Dabei nahm er vor allem die Regelungswut des deutschen Gesetzgebers aufs Korn. Schon Goethe habe gewusst: "Wenn man alle Gesetze studieren wollte, hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten." So gebe es beispielsweise eine Norm, die festlege: "Stirbt ein Bediensteter während der Dienstreise, dann ist die Dienstreise beendet." Pointiert widmete sich Bauer auch der Rechtsprechung, denn: "Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu wissen. Man muss auch mit der Justiz rechnen." Zahlreiche Urteile aus der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung zeigten, dass die Wirklichkeit für die undenkbarsten Fälle sorgt. Beschwingt klang der Abend bei Brezeln und Wein aus und mit ihm auch das Mentoring-Programm. Viele der Teilnehmer haben aber vor, weiterhin in Kontakt zu bleiben.

Christoph Fuchs, Student

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AUFTAKTVERANSTALTUNG BUCERIUS MENTORING-PROGRAMM 2014

Gemeinsamer Start in den dritten Durchgang des Programms

Die Mentoring-Tandems im Gespräch beim Empfang im Bucerius Kunst Forum
Die Mentoring-Tandems im Gespräch beim Empfang im Bucerius Kunst Forum

Das Bucerius Mentoring-Programm geht in die dritte Runde: Am 6. Februar startete das Bucerius Mentoring-Programm 2014 mit einer Auftaktveranstaltung im Bucerius Kunst Forum. Nach einer kurzen Einführung in die aktuelle Ausstellung "Mondrian.Farbe", boten der anschließende gemeinsame Gang durch die Ausstellungsräume sowie ein Empfang Gelegenheit für ein erstes Kennenlernen der 42 Tandems. Die Mentees, allesamt Studenten aus dem Jahrgang 2011, kamen schon an diesem Abend intensiv mit ihren Mentoren ins Gespräch.

Wie bereits in der Vergangenheit kommen die Mentoren auch in diesem Jahr wieder aus unterschiedlichen Berufsfeldern und Branchen. Unter ihnen sind Anwälte aus Kanzleien, Angehörige aus der Justiz und Verwaltung, Unternehmensvertreter und Mitarbeiter in Non-Profit-Organisationen. Sie alle geben ihre beruflichen Erfahrungen und ihr Wissen an die Mentees, weiter und lassen diese an ihrem Netzwerk und ihren Kontakten teilhaben. Nach dem gemeinsamen Start treffen sich die Tandems künftig eigenständig und arbeiten, je nach den Zielen und Interessen des Mentee, gemeinsam an Themen wie Studiengestaltung, Berufsorientierung und Karriere oder tauschen sich zur privaten Lebensplanung und persönlichen Themen aus.

Anna Deluweit, Programmkoordinatorin Studium personale

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STUDIUM PROFESSIONALE

PRAKTIKUM

Großkanzlei lädt Studierende zu Informationsabend

In der "Rheinischen Republik" mit Gleiss Lutz
In der "Rheinischen Republik" mit Gleiss Lutz

Der Studienjahrgang 2013 bereitet sich derzeit auf das anstehende Einführungspraktikum nach dem dritten Trimester vor. Zu diesem Anlass hat die Kanzlei Gleiss Lutz zu einem Praktikanten-Informationsabend am 25. Februar 2014 eingeladen.

Der Abend startete mit einem Vortrag an der Bucerius Law School, bei dem durch den Referenten Dr. Christian Mencke ein guter Einblick in den Alltag eines Wirtschaftsanwalts sowie zu einem möglichen Karriereweg in einer international tätigen Kanzlei gewonnen werden konnte. Die Studentinnen Elena Blessing und Caroline Lasthaus – beide aus dem Studienjahrgang 2012 – hatten bereits die Möglichkeit, im vergangenen Sommer das umfangreiche Praktikantenprogramm von Gleiss Lutz am Standort Stuttgart kennenzulernen, und berichteten dem Publikum begeistert von ihren Erfahrungen. Besonders das zusätzliche Ausbildungsprogramm mit Fachvorträgen, Englischkursen oder After-Work-Events hat den beiden ehemaligen Praktikantinnen gut gefallen.

Im Anschluss ging es zur Fleetinsel in das Restaurant "Rheinische Republik". Dort warteten schon weitere Anwälte aus dem Hamburger Büro. Bei einem rustikalen Abendessen ergab sich die Gelegenheit, alle Fragen zu Praktika und zur Kanzlei im persönlichen Gespräch mit Partnern und Associates der Kanzlei sowie Janina Barbeln aus dem Personalbereich zu vertiefen.

Carolina Busching, Leiterin LL.B. Career Service

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"BÖRSE, BANKEN & BERATER"

Linklaters lädt Studierende nach Frankfurt ein

Die Teilnehmer der Exkursion auf dem Dach des Trianon
Die Teilnehmer der Exkursion auf dem Dach des Trianon

25 Studierende fanden sich am 5. März 2014 am Hauptbahnhof ein, um gemeinsam mit Dr. Annette Bärwinkel, Leiterin Alumni Relations, den Zug nach Frankfurt zu besteigen. Die Gruppe folgte dabei der Einladung der Wirtschaftskanzlei Linklaters LLP, die ein knapp zweitägiges Programm zu dem Thema "Börsen, Banken & Berater" in der Großstadt am Main ausrichtete.

Kurz nach Ankunft im Hotel stand schon einer der Höhepunkte des Aufenthalts an: ein Kochkurs in der nahe gelegenen "Genussakademie". In drei Teams aufgeteilt bereiteten die Studierenden begeistert Kalbstatar mit Limonencreme und Kartoffelchips, Hirschkalbsrückenfilet sowie Schoko-Brownies mit Beeren zu. Dabei boten sich zahlreiche Gelegenheiten, die ebenfalls anwesenden Anwälte der Kanzlei mit Fragen über ihre Ausbildungswege, empfohlene Praktika und die Einstiegsmöglichkeiten bei Linklaters zu löchern.

Am nächsten Morgen wurden die Teilnehmer dann in der achten Etage des Trianon begrüßt, in dem sich die Räume der Kanzlei befinden. Nach einem Vortrag zur "Börsenrechtlichen Beratung in der Praxis", der die gescheiterte Fusion der Deutschen Börse AG mit der NYSE thematisierte, folgte ein Besuch der Frankfurter Börse. Am Nachmittag schloss sich eine Podiumsdiskussion an, in der die Zuhörer mehr zum Arbeitsalltag in der Kanzlei erfuhren. Den Abschluss der Exkursion bildete ein wahrhaft atemberaubender Programmpunkt: Mit dem Lastenaufzug fuhren die Studierenden auf das 186 Meter hohe Dach des Gebäudes und bestaunten von da aus die Skyline der Stadt.

Antonia von Treuenfeld, Studentin

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RELATIONS & DEVELOPMENT

PRESIDENT'S TABLE 2014

Generation Y und die Herausforderungen an den juristischen Arbeitsmarkt

Dr. Konstantin Michelsen spricht über die Generation Y
Dr. Konstantin Michelsen spricht über die Generation Y

Mit welchen Überzeugungen gestalten junge Juristen der Generation Y ihr berufliches Leben, und welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für ihre potenziellen Arbeitgeber ziehen? Diese Frage beschäftigte am 19. Februar die rund 30 Teilnehmer des diesjährigen President's Table im Goßlerhaus. Drei Absolventen der Bucerius Law School diskutierten mit den Partnern und Donatoren der Hochschule über Haltungen, Werte und Motivation der heutigen Generation. Ausgangspunkt waren ihre eigenen Werdegänge: Dr. Nina Wagner, heute Referentin der Geschäftsführung des ZEIT-Verlages, Dr. Martin Mittermeier, Start-up Unternehmer, und Dr. Konstantin Michelsen, Kanzleigründer, berichteten über ihre Erfahrungen in den zurückgelegten beruflichen Stationen und sprachen offen über ihre Motivation das zu tun, was sie derzeit tun.

Dabei spielten der Wunsch nach Eigenständigkeit, Gestaltungsspielraum und Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit eine große Rolle. Die bewusste Entscheidung für erfolgreiche Tätigkeiten in Anwaltskanzleien, bei Unternehmen und NGOs, war bei allen getragen von einer Unabhängigkeit gegenüber althergebrachten Karriereentwürfen. Diese Haltung zum Anlass nehmend diskutierten die Anwesenden lebhaft über die Machbarkeit und Tragfähigkeit neuer Modelle in der Arbeitsgestaltung. Patentrezepte konnten an dem Abend naturgemäß nicht geliefert werden, wohl aber eine erneute Sensibilisierung für ein Umdenken in der juristischen Arbeitswelt, hin zu einer größeren Flexibilität bei allen am Arbeitsprozess Beteiligten.

Andrea Leuck-Baumanns, Leiterin Relations & Development

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Studentisches

FOTOWETTBEWERB

Seriensieger Australien und Island: International Office verleiht Preise für die schönsten Bilder aus dem Auslandstrimester

Das Siegerfoto von Victor Thonke
Das Siegerfoto von Victor Thonke

Wenn die Studierenden aus ihrem Auslandstrimester zurückkehren, bringen sie nicht nur zahlreiche Erinnerungen mit, sondern auch Fotos aus allen Ecken der Welt. Das schönste Bild kann jeder Studierende zu einem Wettbewerb einreichen. Die 94 Partneruniversitäten der Bucerius Law School sind über den ganzen Globus verteilt – entsprechend groß war auch dieses Jahr wieder die Vielfalt unter den Motiven. Insgesamt standen 70 Bilder auf der Facebook-Seite der Hochschule zur Abstimmung. Gewonnen hat mit 174 "Like"-Stimmen Victor Thonke, der im Auslandstrimester an der University of Sydney studiert hat. Knapp hinter ihm landete Madlen Lübker mit 163 Stimmen auf dem zweiten Platz, die den Herbst in Europas nördlichster Hauptstadt Reykjavík verbracht hat. Island und Australien haben sich als besonders fotogene Studienziele herauskristallisiert, auch in den beiden Vorjahren ging der erste Preis an Fotos aus diesen Ländern. Den dritten Preis durfte Florian Schütte für ein Bild der Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru entgegennehmen.

Die Preisverleihung nahmen das International Office und Benedikt Landgrebe, stellvertretender Geschäftsführer, am 11. März 2014 in der Coffee Lounge vor. Dort sind alle Fotos auf Leinwand gedruckt ausgestellt. Die drei Sieger wurden mit Preisen für Kultur und Verköstigung bedacht. Nach der Siegerehrung schwelgte der gesamte Jahrgang bei Brezeln und Wein in Erinnerungen.

Christoph Fuchs, Student

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LSWF KICKER CUP 2014

Kickerturnier an brandneuem Tisch

V.l.n.r.: Kai Bruns, Max Wörner-Schönecker, Hubertus Leo, Axel Zirn, Cornelius Kniepert
V.l.n.r.: Kai Bruns, Max Wörner-Schönecker, Hubertus Leo, Axel Zirn, Cornelius Kniepert

Am 27. Februar 2014 fand der traditionsreiche LSWF Kicker Cup zum bereits 9. Mal statt. Finanziell ermöglicht wurde dieses Event durch die großzügige Unterstützung der Kanzlei Leo Schmidt-Hollburg Witte & Frank. Dabei stellten die Sponsoren nicht nur Getränke und Grillgut für alle Beteiligten zur Verfügung, sondern gingen dieses Jahr sogar noch einen großen Schritt weiter: Sie sponserten einen brandneuen Kickertisch, der von den Studenten begeistert aufgenommen wurde und seitdem viel genutzt ist.

Als dann das Flutlicht am Turniertag erstrahlte, war die Students' Lounge gefüllt mit schaulustigen Studenten. Das Grillgut stand und die Spieler unterdrückten die aufkommende Nervosität. In irrwitziger Geschwindigkeit bewegten die Torwärter die Puppen hin und her, um den Ball abzufangen, während sie durch Anfeuerungsrufe und Klatschen von den Zuschauern unterstützt werden. Es kommt auf Schnelligkeit, Präzision und Glück an.

Mit viel Geschick erkämpften sich am Ende Kai Bruns und Max Wörner-Schönecker den zweiten Platz. Geschlagen geben mussten sie sich gegen Axel Zirn und Cornelius Kniepert, die den ersten Platz belegten. Nochmals vielen Dank an die Kanzlei LSWF, die diesen Abend ermöglicht hat, und an alle Teilnehmer für die mitreißende Stimmung!

Knut Göring und Cornelius Kniepert, Studenten

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BUCERIUS ALUMNI E.V.

RÖHRENDER HIRSCH

"Ein Professor der neuen Art" – Matthias Jacobs erhält Preis für hervorragende Lehre

Johannes Völcker (links) übergibt den Preis an Professor Dr. Matthias Jacobs
Johannes Völcker (links) übergibt den Preis an Professor Dr. Matthias Jacobs

Der Bucerius Alumni e.V. verlieh am 15. März 2014 zum sechsten Mal seinen Preis für hervorragende Lehre an der Bucerius Law School. Im Rahmen der Bachelorverleihung übergab Vorstandsmitglied Johannes Völcker die Trophäe – einen bronzenen "röhrenden Hirsch" – an den diesjährigen Preisträger Professor Dr. Matthias Jacobs, Inhaber des Lehrstuhls für Privatrecht III. Der Preis soll hervorragende Leistungen und überobligatorisches Engagement in der akademischen Lehre eines Professors oder eines wissenschaftlichen Assistenten der Hochschule würdigen. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Vertretern von Studierenden und Alumni auf Grundlage der eingegangenen Vorschläge sowie der Evaluationen von allen Lehrveranstaltungen.

In seiner Laudatio würdigte Völcker den diesjährigen Preisträger als "Professor der neuen Art": "Er hat kein Vorzimmer, durch das sich Fragensteller kämpfen müssen, und baut nicht auf seine professorale Aura", so Völcker, "Matthias Jacobs zeichnet aus, dass er auf Augenhöhe kommuniziert, für eine einzigartige Diskussionskultur sorgt und keine Frage als unberechtigt oder irrelevant abtut." Jacobs’ Schwerpunkt in Forschung und Lehre liegt im Arbeitsrecht. Durch zahlreiche Exkursionen, Gastvorträge und praxisorientierte Seminare, Moot Courts und unzählige Besuche bei Unternehmen und Kanzleien, so Völcker, fülle Jacobs die trockenen Paragraphen mit Leben und zeige, wie juristisches Wissen später im Beruf angewendet werden könne.

Christoph Fuchs, Student

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Verschiedenes

WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERIN FÜR DIE LAW CLINIC

Das Organisationsteam der Law Clinic freut sich über "Neuzugang" Anna Barrera Vivero

Das Organisationsteam der Law Clinic mit Anna Barrera Vivero (3. v.li.)
Das Organisationsteam der Law Clinic mit Anna Barrera Vivero (3. v.li.)

Das Organisationsteam der Law Clinic wird seit März durch eine wissenschaftliche Mitarbeiterin, Anna Barrera Vivero, unterstützt. Barrera hat Politikwissenschaften (Diplom) mit Nebenfach Jura an der Freien Universität Berlin studiert. Währenddessen absolvierte sie Praktika bei öffentlichen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen sowie den Vereinten Nationen in Deutschland, Ecuador und Kolumbien. Zudem war sie als studentische Mitarbeiterin im "Sonderforschungsbereich 700 – Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit" tätig. Nach dem Studium arbeitete Barrera ein Jahr als Projektassistentin in Ecuador bei einem UN-Programm zur Verbesserung des Rechtszugangs von indigenen Frauen in der Andenregion. Mit diesem Thema beschäftigte sie sich auch in ihrer Dissertation am GIGA (German Institute of Global and Area Studies), die sie im Februar 2014 erfolgreich verteidigte. Barrera wird das Organisationsteam der Law Clinic bei der Gesamtkoordination unterstützen.

In der Law Clinic – einer Kooperation zwischen der Bucerius Law School und der Diakonie Hamburg – beraten 22 Anwälte und rund 50 studentische "Legal Adviser" Ratsuchende in den Bereichen Sozial-, Aufenthalts-, Familien- und Arbeitsrecht. Neben einer rechtlichen Erstberatung besteht die Möglichkeit einer gerichtlichen oder außergerichtlichen Vertretung. Das Organisationsteam der Law Clinic freut sich auf die Zusammenarbeit mit Barrera und wünscht ihr einen guten Start!

Flavia Lang, Promotionsstudentin

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BESUCH DES INTERNATIONALEN MARITIMEN MUSEUMS

Dabelstein & Passehl lud zum gemeinsamen Abend ein

Studierende im Museumsbistro "Catch of the Day"
Studierende im Museumsbistro "Catch of the Day"

Am Montag, den 11. Februar 2014 lud die Kanzlei Dabelstein & Passehl die Jahrgänge 2012 und 2013 in das Internationale Maritime Museum ein. Nach einer Vorstellung der Kanzlei und einer Führung durch den ältesten Speicher Hamburgs, der auf neun "Decks" eine beeindruckende Sammlung unter anderem aus Miniaturschiffen und Schiffsnachbildungen beherbergt, klang der Abend bei Wein und Snacks im Bistro des Museums, dem "Catch of the Day", aus. Dabei hatten die Studierenden die Möglichkeit, den jeweils anderen Jahrgang ein bisschen besser kennenzulernen und vor allem die Anwälte von Dabelstein & Passehl zu ihrer Tätigkeit und ihrem Werdegang zu befragen.

Dabelstein & Passehl, seit über 80 Jahren in Hamburg und Leer ansässig, ist im maritimen Wirtschaftsrecht mit Schwerpunkt im internationalen Seerecht, Transport- und Versicherungsrecht sowie auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Offshore-Windenergie, tätig. Die Kanzlei fördert mittlerweile schon seit acht Jahren den von den Studierenden geliebten Seesack, der zu Studienbeginn als Willkommensgruß überreicht wird.

Hendrike Diesselhorst, Studentin

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BUCERIUS IN THE U.S.

THE 1992 MYKONOS TRIAL

German Rule of Law and its Impact on International Relations

Roya Hakakian presented her book "Assassins of the Turquoise Palace" at the American Friends of Bucerius network in February, with guest panelists who had been involved with the trial in Germany. Hakakian’s book is an account of the crime and repercussions of the "Mykonos case" – a trial in Germany following the 1992 assassination of four Iranian and Kurdish opposition members in a Greek restaurant in Berlin known as Mykonos. The ensuing trial in Germany, which named high-level Iranian officials as the perpetrators, demonstrated the independence of the German justice system and fundamentally shifted the nature of Iran’s relationship with Germany, Europe, and the United States. Many experts believe the Mykonos trial to be the most important of its kind since Nuremburg.

Also commenting on the program was Ambassador J.D. Bindenagel, a distinguished former U.S. diplomat, presenting the U.S. perspective during this time, as well as Bruno Jost, the lead German Federal Prosecutor in the Mykonos trail, and Alexander von Stahl, Sr., Germany’s Chief Federal Prosecutor who supported the investigation. Jost and von Stahl are recipients of the prestigious U.S. Federal Bar Association Rule of Law Award, given for the first time in the history of this organization to recipients from outside the United States.

The lecture program was held in New York City as part of the 2014 Transatlantic Global Agenda Series, in cooperation with the American Council on Germany and Alston + Bird on February 25th, 2014.

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AUS DER STIFTUNG

"FEDER MÄCHTIGER ALS DAS SCHWERT"

Die Gerd Bucerius-Förderpreise "Freie Presse Osteuropas 2014"

Der Journalist und Blogger Mustafa Nayyem im Geschehen auf dem Euromaidan
Der Journalist und Blogger Mustafa Nayyem im Geschehen auf dem Euromaidan

Die Gerd Bucerius-Förderpreise "Freie Presse Osteuropas 2014" gehen an Journalisten und Medien mit Mut zur Wahrheit. Die acht Preisträger sind: Maria Eismont und der Fernsehsender Dozhd TV aus Russland, Yulia Mostova, Mustafa Nayyem und Tetjana Tschornowil aus der Ukraine, Alexander Klaskowski aus Belarus, der Internetsender Objective TV aus Aserbaidschan und das Nachrichtenportal Epress.am aus Armenien.

Journalisten und Medien in Russland, der Ukraine, Belarus, in Aserbaidschan und Armenien müssen besonders mutig sein, um über die Zustände im jeweiligen Land kritisch zu berichten. Während des Aufstands in der Ukraine wurden Journalisten zu Freiwild erklärt, schwer misshandelt und auch tödlich verletzt. Journalisten waren und sind dort bedeutsame Beobachter der proeuropäischen Bewegung und ihrer kämpferischen Dynamik. Auch deshalb gehen drei Pressepreise an unabhängige ukrainische Journalisten. Es bleibt zu hoffen, dass "die Feder mächtiger ist als das Schwert" (Edward Bulwer-Lytton).

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Termine

APRIL

Informationsveranstaltungen am 25. April 2014, 14.00 Uhr

Hier erfahren Interessenten alles über das Studium an der Bucerius Law School. Im Anschluss erfolgt eine Führung durch die Hochschule. Die Anmeldung zu einer Informationsveranstaltung ist unabhängig von einer Bewerbung und kostenlos.


Institutional TOEFL (ITP) an der Bucerius Law School ablegen!

Eine Voraussetzung, um zum Auswahlverfahren zugelassen zu werden, ist das Einreichen eines Sprachzertifikats. Der nächste Termin zur Sprachprüfung ist am 25. April 2014 (Anmeldeschluss 11. April).


MAI

Informationsveranstaltung am 2. und 9. Mai 2014, 14.00 Uhr

Hier erfahren Interessenten alles über das Studium an der Bucerius Law School. Im Anschluss erfolgt eine Führung durch die Hochschule. Die Anmeldung zu einer Informationsveranstaltung ist unabhängig von einer Bewerbung und kostenlos.


"Markt, Mensch & Moral – Wie denken wir über Ethik und Ökonomie?" am 7. Mai 2014, 19.00 Uhr

Viele Entwicklungen der letzten Jahre stehen im Widerspruch zu einer vorbildlichen und nachhaltigen Wirtschaftsethik. Die Veranstaltungsreihe "Markt, Mensch & Moral" der Karl-Schlecht-Stiftung in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius im Rahmen des Studium generale der Bucerius Law School fragt: Was macht eine zeitgemäße Wirtschaftsethik für das 21. Jahrhundert aus? Im dritten Teil der Reihe spricht am 7. Mai 2014 um 19.00 Uhr Prof. Dr. Dr. Karl Homann über die Frage "Wie denken wir über Ethik und Ökonomie?". Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.


Bucerius Gründerkompass Recht am 8. Mai 2014

Für den 8. Mai 2014 lädt der Bucerius Gründerkompass Recht junge Unternehmer zu einem halbtägigen Workshop an der Bucerius Law School in Hamburg ein. Die kostenlose Veranstaltung der Unternehmerinitiative der Bucerius Law School gibt einen Überblick über die für Startups wesentlichen Rechtsfragen in den Phasen der Gründung, des Wachstums und einer möglichen Krise bis hin zum Exit. Der Bucerius Gründerkompass Recht wird veranstaltet in Zusammenarbeit mit den auf diese vier Rechtsgebiete spezialisierten Anwaltskanzleien Dittmar Michelsen Mosch, GRAEF Rechtsanwälte, Ruge Fehsenfeld und Schramm Meyer Kuhnke.


Institutional TOEFL (ITP) an der Bucerius Law School ablegen!

Eine Voraussetzung, um zum Auswahlverfahren zugelassen zu werden, ist das Einreichen eines Sprachzertifikats. Der nächste Termin zur Sprachprüfung ist am 9. Mai 2014 (Anmeldeschluss 25. April 2014).


Veranstaltungen der Bucerius Education GmbH

APRIL/MAI

Bucerius Maritime Executive Lectures am 4. April 2014, 14.00 Uhr

Am 4. April 2014 (14.00 bis 18.00 Uhr) wird in der Reihe Bucerius Maritime Executive Lectures das Thema "Havarie Grosse" von Philip Groninger (Schlimme und Partner GmbH) und Ludwig H. Pfeiff eruiert und diskutiert.


Bucerius Maritime Executive Lectures am 11. April 2014, 14.00 Uhr

Am 11. April 2014 (14.00 bis 18.00 Uhr) widmen sich die Referenten Jörn Krey (Hermann Buss GmbH & Cie KG) und Martin Rosenzweig (Ahlers & Vogel) im Rahmen der Bucerius Maritime Executive Lectures den "Praktischen und rechtlichen Fragen des Einkaufs von Seeschiffen".


H·F·A Hamburger Fachanwaltsseminare Arbeitsrecht am 11. April 2014, 13.00 Uhr

Am 11. April 2014 (13.00 bis 18:30 Uhr) findet die zweite von vier Veranstaltungen der Kooperations-Seminarreihe H·F·A HAMBURGER FACHANWALTSSEMINARE ARBEITSRECHT statt. Maximilian Gussone (Anwaltskanzlei Gussone – Lewek – Kenkel) spricht zum Thema "Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassung und Werkverträge", und Heike Brodersen (Arbeitsrechtskanzlei Hamburg) führt das Seminar zum Thema "Mindestlohn – eine Übersicht über derzeitige tarifvertragliche und gesetzliche Regelungen".


Aktuelle BFH-Rechtsprechung – Urteilsdiskussion mit Bundesrichtern am 5. Mai 2014, 15.30 Uhr

Am 5. Mai 2014 (15.30 bis 19.00 Uhr) referiert Professor Dr. Dietmar Gosch, Vorsitzender Richter am BFH, zum Thema "Körperschaftsteuer und Internationales Steuerrecht" im Rahmen der Vortragsreihe "Aktuelle BFH-Rechtsprechung – Urteilsdiskussion mit Bundesrichtern", die die Bucerius Education GmbH in Kooperation mit dem Steuerberaterverband Hamburg e.V. anbietet. Die Vorträge mit Diskussion finden an der Bucerius Law School statt. Bitte melden Sie sich über den Steuerberaterverband Hamburg e.V. an.


Bucerius Maritime Executive Lectures am 16. Mai 2014, 14.00 Uhr

Am 16. Mai 2014 (14.00 bis 18.00 Uhr) stellen sich die Dozenten Dr. Nicoletta Kröger (Corvell LLP) und Finn Peters (TPW Rechtsanwaltsgesellschaft mbH) im Rahmen der Bucerius Maritime Executive Lectures dem Thema "Das Insolvenzverfahren in der maritimen Wirtschaft".


Bucerius Anwaltsprogramm "Vom Juristen zum Berater" am 16. Mai 2014

Um als Anwalt beruflich erfolgreich zu sein, bedarf es – neben einer fundierten juristischen Ausbildung – überfachlicher Kompetenzen, die den Juristen zu einem gesuchten und erfolgreichen Berater machen. Das Programm startete Anfang des Jahres mit dem Tagesseminaren "Networking und Akquise" und "Bilanzen für Juristen". Am 16. Mai wird mit "Verhandlungsführung und –management" die Reihe fortgeführt. Der Einstieg in das Bucerius Anwaltsprogramm ist noch möglich, weitere Termine ab Herbst 2014.


Bucerius Maritime Executive Lectures am 23. Mai 2014, 14.00 Uhr

Am 23. Mai 2014 (14.00 bis 18.00 Uhr) beleuchten die Dozenten Dr. Christoph Hasche (FLEET HAMBURG LLP), Jens Michael Priess (Skuld Germany GmbH) und Professor Frank Reininghaus (Hochschule Bremerhaven) im Rahmen der Bucerius Maritime Executive Lectures dem Thema "Piraterie – Herausforderungen für die Seeschifffahrt – aktuelle Entwicklungen".


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Externe Veranstaltungen

Unser Haus ist Ihr Haus!

Bucerius Event führt exklusive Veranstaltungen in der Bucerius Law School, im Bucerius Kunst Forum und im Goßlerhaus in Hamburg-Blankenese durch. Das Bucerius Event-Team freut sich über Ihre Anfrage.

Kontakt: Bucerius Education GmbH, Bucerius Conference & Event Management, Jungiusstr. 6, 20355 Hamburg; www.bucerius-event.de, bucerius-event@law-school.de, Tel.: (040) 3 07 06 – 217

– Die Bucerius Education GmbH ist eine Tochter der Bucerius Law School gemeinnützige GmbH –

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Gästezimmer frei

Im Goßlerhaus wird ab 1. April 2014 ein Gästezimmer frei. Sie sind an einer Besichtigung bzw. Anmietung interessiert? Bucerius Event freut sich über Ihre Anfrage: bucerius-event@law-school.de oder Telefon (040) 3 07 06 – 217.

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Personalien

Unseren herzlichen Glückwunsch und Dank für ihr 10-jähriges Wirken an der Bucerius Law School richten wir heute an Monika Horstkotte, die im April 2004 ihre Arbeit für die Bucerius Law School aufnahm, und an Professor Dr. Dr. h.c. mult. Karsten Schmidt, der zwar schon lange vor dem 1. April 2004 mit der Hochschule verbunden war, sein Beschäftigungsverhältnis (damals als Vizepräsident) aber zu diesem Datum einging. Wir freuen uns auf noch viele gemeinsame (Schaffens-)Jahre!

Privatdozent Dr. Florian Knauer übernimmt für die nächsten sechs Monate die Lehrstuhlvertretung am Lehrstuhl Strafrecht II.

Außerdem heißen wir eine Rückkehrerin aus der Elternzeit willkommen: Dr. Janique Brüning nimmt ihre Tätigkeit als Studienleiterin im Zentrum für Juristisches Lernen wieder auf.

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Impressum

Bucerius Law School
Hochschule für Rechtswissenschaft
Jungiusstraße 6
20355 Hamburg

Hochschulleitung
Professor Dr. Doris König, M.C.L. (Präsidentin)
Professor Dr. Karsten Thorn, LL.M. (Vizepräsident)
Dr. Hariolf Wenzler (Geschäftsführer)
Benedikt Landgrebe (stellv. Geschäftsführer)

Trägergesellschaft
Bucerius Law School
Hochschule für Rechtswissenschaft gGmbH
Jungiusstraße 6
20355 Hamburg

Geschäftsführung
Dr. Hariolf Wenzler (Geschäftsführer)
Benedikt Landgrebe (stellv. Geschäftsführer)

Sitz der Gesellschaft
Freie und Hansestadt Hamburg
Amtsgericht Hamburg, HRB 75325
Steuernummer: 17/424/06683
USt-Identifikationsnummer (USt-IdNr.): DE212998891

Redaktion und Kontakt
Ingrid Herzig, Hochschulkommunikation
Thomas Hilburger (technische Umsetzung und Design), Hochschulkommunikation
Christoph Fuchs, studentischer Redakteur
Isabella Naujoks, studentische Redakteurin
Antonia von Treuenfeld, studentische Redakteurin
Samuel Weitz, studentischer Redakteur

Tel.: (040) 3 07 06 – 152
bucerius-newsletter@law-school.de

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Fotos
Bucerius Law School, American Friends of Bucerius, ZEIT-Stifung, Samuel Weitz, Anna-Christina Deluweit, Dr. Annette Bärwinkel, Professor Dr. Matthias Jacobs, Antonia von Treuenfeld, Victor Thonke, Bucerius Law School Press, Jacob Feder, Tino Frieling, Jieer Xu, Max Joite, Isabella Naujoks, Thies Ibold, Ronald Frommann, Sarah Schadendorf, Dr. Gregor Roth

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